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VRB-Monatsversammlung 25. November 2015

November-Gespräche

Zur winterlichen Monatsversammlung konnte der 2. Vorsitzende Henning Wolf einen interessierten Kreis und als Gast Annabell Pichler, die 1. Vorsitzende vom Wirtschaftsverband Ruhpolding (WVR), begrüßen.

Zu Beginn wurde über den Tourismusbericht 2014/2015 gesprochen und erfreulich war, dass trotz schärferer Rahmenbedingungen durch den weiteren Verlust von Gastgebern der Rückwärtstrend gestoppt werden konnte. So hatte Ruhpolding – bei Ausklammerung der WM 2012 – wieder gleich viele Gäste wie 2005, aber durch die kürzeren Aufenthaltsdauern und den Bettenschwund deutlich weniger Übernachtungen und Auslastung.

Gern erwähnen wir bei dieser Gelegenheit die drei gesetzten Schwerpunkte unseres Tourismusdirektors:

1. Stärkung des touristischen Profils und Verankerung des Markenkerns im Ort. Dieser Prozess läuft und ist sowohl nach innen als auch nach außen sehr positiv.

2. Bei geringer werdendem Angebot, durch Verlust von Gastgebern und Bettenzahlen, über die Steigerung der Qualität und die Erhöhung der Preise die Wertschöpfung hoch zu halten. Denn über die Frequenz und über eine Niedrigpreis-Strategie haben wir als Ort mit den kleinteiligen Betriebsstrukturen keine Chance.

3. Die Ansiedlung von Betten über alle Kategorien hinweg – primär im Hotelsektor. Das abgelaufene Jahr zeigte einige positive diesbezügliche Entwicklungen. Ein Trend, der sich hoffentlich fortsetzt.

Wobei die VRB entsprechend ihrem politischen Auftrag in ihrer Monatsversammlung im September mit dem Motto: „Wir sitzen alle in einem Boot“ versucht hat, eine bessere Zusammenarbeit im Tourismus anzuregen und ein erster harmonisch verlaufener Gastgeber-Stammtisch im Oktober bereits stattgefunden hat.

Für das nächste Jahr laufen positive Gespräche zur Wiederholung der „Derby-Cycle“ Radmesse,

die Hauptstraße soll mit neuen Aktivitäten mehr belebt und über längere Laden-Öffnungszeiten nachgedacht werden.

Hierbei könnte ein Marktrecht dem Ort helfen, mehr Sonderveranstaltungen abzuhalten.

Wobei man berücksichtigen sollte, dass Ruhpoldings Werbe-Etat nur ca. 5% von zum Beispiel dem aus Seefeld/Tirol beträgt und unsere Möglichkeiten endlich sind.

Auf die Frage, wer schon mal unser kostenloses WIFI-WLAN im Ort ausprobiert hat, wurden emsig die Smartphones eingeschaltet und festgestellt, dass es auch in „Der Welle“ funktioniert. Einhellig war die Meinung – nachdem wir der erste kleinere Urlaubsort mit dieser Einrichtung sind – dies auch unbedingt auf der Ruhpoldinger Homepage zu erwähnen.

Elke Loders berichtete über die zweite angelaufene VRB-Aktion „Wunschbaum“, bei der wieder von einkommensschwachen Menschen (ob jung oder alt) Wünsche zu Weihnachten geäußert werden dürfen und hoffentlich von vielen Spendern erfüllt werden. Aktuell darf in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass wir einen Wunsch „von wieder mal hochwertigen Pralinen“ haben, der uns sehr bewegt!

Nun erhielt Annabell Pichler das Wort und stellte den Wirtschaftsverband Ruhpolding mit seinen 91 Mitgliedern vor. Der Verband ist in die Abteilungen Gewerbe, Dienstleistung, Handel und Tourismus mit jeweils einem eigenen Sprecher unterteilt. Er verfolgt keine politischen Ziele, soll die Interessen der Mitglieder bündeln und unterstützen und dient keinem Erwerbszweck.

Der WVR würde sich freuen, wenn bei seinen neu eingerichteten Stammtischen auch Nichtmitglieder teilnehmen würden.

Leider muss immer wieder festgestellt werden, dass Betriebe ihren Firmensitz an andere Orte verlagern, weil vor Ort wenig Unterstützung seitens der Kommune erfolgt. Hier sollte ein Umdenken stattfinden.

Vom WVR werden jedes Jahr das Nachtspektakel und der Georgi-Tag organisiert und veranstaltet; und seit letztem Jahr auch das Lichterfest im Advent. Bei letzterem werden dieses Jahr die Friedenslichter durch die  Pfadfinderinnen von München nach Ruhpolding geholt und jedes Besucherkind darf sich ein „Wunschlicht“ am Dorfbrunnen anzünden. Eine schöne Idee.

Wünschenswert wäre mehr Unterstützung aus der Bevölkerung und von Vereinen bei den Veranstaltungen, denn der kleine Georgi-Verein (mit aktuell nur 25 Mitgliedern) ist mit dem Aufwand zum Georgi-Ritt inzwischen an seiner Belastungsgrenze.

Intensiv besprochen wurde auch ein eventueller Zusammenschluss von Verkehrs- und Kulturverein und ITR im WVR, welcher schon einmal angedacht war und zu dem weitere Diskussionen und Gespräche stattfinden werden.

Die Bedeutung des Rittes hob Franz Ringsgwandl hervor und plädierte für mehr Infos innerhalb der Bevölkerung zu diesem Jahrhunderte alten Brauchtumstag, damit es nicht eine Veranstaltung wie jede andere sei und zu alter Blüte zurückfindet.

Ebenso hatte er den Vorschlag, dass sich bei einem eventuellen Zusammenschluss der Tourismus-Vereinigungen, ein eigenständig bleibender Kulturverein der intensiven Pflege und Tradition widmen könnte.

Mit einem Dank an Annabell Pichler beschloss Henning Wolf den offiziellen Teil der Monatsversammlung.

1. Gastgeberstammtisch

1. Gastgeberstammtisch

Zum ersten Gastgeberstammtisch konnte der Vorsitzende der VRB Hermann Hipf zahlreiche Gastgeber begrüßen. Er schilderte noch einmal die Beweggründe der VRB sich diesem Stammtisch anzunehmen und legte dabei großen Wert darauf, dass die VRB keine neue Gastgebervereinigung ist, sondern ihre politische Aufgabe wahrnimmt und den Hauptgeschäftszweig Nr. 1 in Ruhpolding unterstützt.

Ziel des Abends war, in ungezwungener Atmosphäre die kleinen Probleme/Fragen des Gastgeberalltags zu besprechen und dabei die Hintergründe touristischer Entscheidungen und Abläufe zu erfahren.

So stellten sich Markus Stuckmann (Tourismusdirektor) und Bernhard Truk (Tourist-Info) den Fragen der Anwesenden. Unter anderem wurde das Thema „interner Gastgeberbereich“ auf der Homepage näher beleuchtet.
Dieser Bereich ist unter www.ruhpolding.de/gastgeberservice (vermieter) aufrufbar und enthält viele nützliche Informationen für den Gastgeber.

Im Rahmen der Diskussion kamen von den Anwesenden nützliche Hinweise für eine Ergänzung des Inhalts (z.B. PDF der Drucklagen wie Wandern, Radfahren, Loipenplan; Werbe- und Pressetexte, Emailformulierungen, wer ist in der TI für was zuständig?, usw.).

Die weiteren Themen erstreckten sich von der eXtra- Karte, kostenloses WLAN im Ortskern über die Klassifizierung und Preissituation bis hin zur Ortsgestaltung und den Fahrzeiten der Bergbahnen.

Die Art und Weise wie die Themen diskutiert wurden war überaus angenehm und von gegenseitigem Respekt geprägt. Herzlichen DANK an alle Teilnehmer.

Der nächste Gastgeberstammtisch wird Ende Januar stattfinden - Termin und Ort wird noch rechtzeitig bekannt gegeben. Ein Stichpunktprotokoll des Abends finden Sie direkt im Anschluß.

VRB-Monatsversammlung 29. Oktober 2015

Vrb Monatsversammlung Oktober

Im Rahmen der letzten VRB-Monatsversammlung organisierte unser Ortsheimatpfleger Franz Ringsgwandl eine Führung durchs Ruhpoldinger Heimatmuseum und Christoph Wörnle gab den Anwesenden einen detailierten Einblick in die Geschichte des Jagdschlosses, der Entstehung des Museums und den einzigartigen Exponaten und deren Geschichten. Leider erfährt dieses einzigartige Museum in der Bevölkerung nicht die Wertschätzung, die ein derartiges Kulturgut erfahren sollte (gemessen an den Besucherzahlen). Ebenso entspricht die aktuelle Nutzung der ersten Etage nicht unbedingt den Möglichkeiten, die ein derartiges Ensemble bieten könnte.

In der nachfolgenden Monatsversammlung berichtete der erste Vorsitzende Hermann Hipf über den ersten Gastgeberstammtisch und den aktuellen Stand der Übernachtungen (19.10.15: +3,8% Gäste / -1,6% Übernachtungen). Eine sehr erfreuliche Information überbrachte Henning Wolf. Das Internetportal „BestFewo“ hat im Rahmen einer repräsentativen Studie die beliebtesten Ferienorte und Urlaubsregionen in Bayern ermittelt. Der Chiemgau ist lt. dieser Studie, die aus über zwei Millionen vermittelten Übernachtungen ermittelt wurde, die angesagteste Urlaubsregion in Bayern (21% aller in Bayern vermittelten Übernachtungen). Dies ist sehr erfreulich.

Hier der Link zu der Grafik

Ein weiteres Thema war wieder die aktuelle Verteilung der Asylbewerber im Landkreis vorgestellt (Stand 15.10.15). Im Moment sind in Ruhpolding 171 Asylbewerber gemeldet (Sollquote 96), wobei es immer noch Gemeinden im Landkreis gibt, welche die Sollquoten nicht mal annähernd erfüllen. So haben derzeit unter anderem Reit im Winkl, Vachendorf, Unterwössen, Taching, Surberg, Staudach, Pittenhart und Kienberg keine Asylbewerber aufgenommen. Und von den 35 Gemeinden haben lediglich 7 Gemeinden ihre Sollquoten über- und alle anderen Gemeinde unterschritten. Dieses Thema wird uns noch für längere Zeit beschäftigen, denn lt. Planung der Regierung von Oberbayern muss der Landkreis Traunstein in 2016 insgesamt 2.423 Personen aufnehmen, was einer Erhöhung zum aktuellen Stand von 1.011 Personen entspricht.

Zum Abschluss des Abends konnte der Fraktionsvorsitzende Hipf über den der interfraktionellen Antrag der CSU und VRB für die Einrichtung eines neuen Ausschusses „Sport und Chiemgau-Arena“ berichten. Die beiden Fraktionen sehen dringenden Bedarf an dem Ausschuss, da zum einen die Entscheidungswege beschleunigt und fachlich besser unterstützt werden und zum anderen die notwendige, organisatorische konzeptionelle Weiterentwicklung der Großveranstaltungen und der Chiemgau-Arena vorbereitet werden kann. Der Gemeinderat beschloss bereits die Einrichtung dieses Ausschusses, wobei erst in der nächsten GR-Sitzung der endgültige Satzungsbeschluss erfolgen wird.

Mit einem kurzen Ausblick auf die anstehenden Termine bedankte sich Hipf bei den Anwesenden und wünschte allen eine schöne „vorstaade“ Zeit.

VRB-Monatsversammlung 24. September 2015

Vrb Monatsversammlung September

Die Monatsversammlung der VRB am 24.09.2015 stand ganz im Zeichen des Tourismus in Ruhpolding. „Wir sitzen alle in einem Boot“ hieß der Slogan dieser Veranstaltung und der Vorsitzende Hermann Hipf konnte über 50 interessierte Zuhörer, darunter auch den Tourismusdirektor Markus Stuckmann und seinen Stellvertreter Herbert Ringsgwandl sowie viele Leistungsträger, im Haus des Gastes begrüßen. Da in den Monatsversammlungen immer wieder der Tourismus als Wirtschaftszweig Nr. 1 ein Thema ist, und viele Gastgeber sich anscheinend nicht durch die bestehenden Gastgebervereinigungen vertreten fühlen, hat sich die VRB in den letzten Monaten intensiv damit beschäftigt. Hipf machte aber deutlich, dass die VRB KEINE neue Gastgebervereinigung ist oder sein wird, sondern ihrer politische Aufgabe nachkommt und den Wirtschaftszweig Nr. 1 unterstützt. Hipf: „Wichtig für uns ist, dass sowohl die Gastgeber, die Gemeinde und die Tourist-INFO konstruktiv und respektvoll zusammenarbeiten. Denn wie der Slogan schon sagt: wir sitzen alle in einem Boot“.

In mehrere Vorstandssitzungen, „Brainstormings in den Monatsversammlungen“ und durch Befragung von mehr als dreißig jungen, innovativen Gastgebern hat die VRB die extrem vielschichtigen Themen in eine Struktur für eine neue Zusammenarbeit gebracht und mögliche Maßnahmen in leicht erreichbare Schritte unterteilt. Viel zu oft ist der Satz zu hören:  „Das muss die Gemeinde machen.“ Aber auch die Gastgeber und die Tourist-Info müssen zum Erfolg des Wirtschaftszweigs Nr. 1 beitragen. Kleine Schritte sind der Anfang eines jeden Erfolgs. Aufgrund dessen wurde das Thema in drei Punkte unterteilt: „Was kann die Tourist-Info tun?“, „was kann die Gemeinde tun?“ und „was kann der Gastgeber tun?“.

Bei der Rubrik „was kann die Tourist Info tun?“ kamen unter anderem folgende Punkte zur Sprache: alle zwei bis drei Monate einen Gastgeberstammtisch in einem kleinen Kreis organisieren, bei dem abwechselnd auch die Tourismusverantwortlichen, Hr. Stuckmann, Hr.  Ringsgwandl und Hr. Truk anwesend sind und die Alltagsprobleme des Gastgebers besprochen werden können. Auch die Unterstützung der TI z.B. bei Generationswechsel oder bei einer geringeren Auslastung wäre ebenso erwünscht, wie auch die Einbindung der Gastgeber bei Pauschalen, Events und Entscheidungsprozessen. Kurzum; der Gastgeber wünscht sich von der TI mehr Informationsfluss, Transparenz und Hilfe.

Beim Punkt „was kann die Gemeinde tun?“ war neben der immer wiederkehrenden IRS-Thematik auch die langen Zeitverzüge bei der Abbuchung der Abgaben (Kurabgabe, Fremdenverkehrsbeitrag, eXtra-Karte) ein Thema. Hier wäre eine zügigere Abbuchung wünschenswert.

Im dritten Themenbereich „was kann der Gastgeber tun?“ war unter anderem die Nutzung des internen Gastgeberbereichs auf der Homepage und die gegenseitige Hilfe bei Anfragen von Gästen ein Thema. Ein wesentlicher Aspekt war jedoch die sehr große Bandbreite der Übernachtungspreise. Anhand einiger Analysen wurde aufgezeigt, dass derzeit ca. 1/3 der Ferienwohnungen zu billig angeboten werden. Hipf: „Ursache hierfür ist oftmals eine fehlende wirtschaftliche Kalkulation.“ Als Lösung wurde eine Musterkalkulation mit allen wesentlichen Ausgabenpositionen vorgestellt, die als Grundlage für eine individuelle Kalkulation verwendet werden kann. Sowohl die Musterkalkulation als auch die Präsentation können auf der Homepage der VRB „down-geloaded“ werden.

Ferienprogramm – Besuch in der Petrusquelle

Aller guten Dinge sind drei

und so fuhr unsere Schriftführerin Elke Loders am 08.09.15 mit den Ferienkindern zur Petrusquelle nach Siegsdorf. Im Zug hätte es den Buben schon gefallen, wenn wir nicht kontrolliert worden wären, aber die Schaffnerin kam sozusagen in letzter Minute und wir kauften ordnungsgemäß unsere Fahrkarten.

Verwundert waren wir, dass alle Werkstüren bei der Petrusquelle abgesperrt waren. Was uns unsere Führerin - eine Wasser-Sommelière, welche als Fachfrau die verschiedenen Wassersorten am Geschmack erkennt – damit erklärte, dass hier ja Lebensmittel nach strengen Hygiene-Vorschriften hergestellt werden. Weshalb wir auch Warnwesten anziehen mussten und uns nur in markierten Bereichen aufhalten durften.

Aber wir waren trotzdem nah am Geschehen und warfen als erstes einen Blick ins Labor, in die Brauchwasser-Wiederaufbereitung und staunten über die riesigen „Siruptanks“, in denen die konzentrierten Säfte für die verschiedenen Limos auf ihre automatische Zugabe zum Wasser bevorratet werden.

Dann ging's in die Fertigung, in der an unserem Besuchstag nur Kunststoffflaschen abgefüllt wurden. Wie? Vor der Befüllung werden 8 cm große PET-Rohlinge in einer Maschine zu 20 cm großen Flaschen „aufgeblasen“ und laufen automatisch weiter. Wir konnten sehen, wie das Mineralwasser direkt aus der Petrusquelle ankam und je nach Sorte mit Kohlensäure angereichert wird. Hinzu kommen in Reih' und Glied die Flaschen und werden befüllt.

Anschließend „purzeln“ von oben die Schraubdeckel herab und finden automatisch eine Flasche zum Verschließen. Mit einem lebensmittelgerechten Kleber werden die Etiketten auf jeder Flasche angebracht. Dann wird es spannend, denn aus dem Lager kommen in einer Achterbahnfahrt die gereinigten Tragerl hinzu und jede Flasche wird wie von Geisterhand einsortiert und automatisch ins Lager zur Auslieferung gebracht. Imposant zu sehen war, wie die hochtechnisierten Maschinen alle Arbeitsgänge meistern und nur noch ein menschlicher „Aufpasser“ die einzelnen Arbeitsgänge kontrollieren muss, um bei auftretenden Maschinen-Fehlern eingreifen zu können.

Beeindruckt begaben wir uns ins Casino, um dort die verschiedenen Wassersorten und Säfte probieren zu dürfen. Am besten schmeckte allen der „Wellness-Tropical-Saft“ und es musste nachgefüllt werden, bevor wir ausprobieren durften, wie schmutziges Wasser durch Gestein gereinigt wird. Dazu befüllten wir je nach Lust und Laune Becher mit verschiedenem Sand, Kieseln und Gestein und waren überrascht, wie klar das eingefüllte Schmutzwasser aus dem löchrigen Boden der Becher wieder heraus lief!

Zusätzlich prüften wir mit einer speziellen Flüssigkeit drei verschiedene Wasser auf ihre Qualität, was auch sehr spannend war. Und stellten anhand von „Riechstiften“ fest, nach welchen üblen Gerüchen im Labor die Wasserqualität geprüft wird, bevor es verarbeitet wird.

Zum Schluss gab's eine süße Überraschung: einen PET-Rohling, gefüllt mit Smarties und für jeden einen Saft nach Wahl. Nach den vielen neuen Erfahrungen und Erkenntnissen schien beim Verlassen der Petrusquelle die Sonne und einem Besuch des Erlebnis-Spielplatzes an der Traun stand nichts im Wege. Dort konnten wir uns mit einem selbst ausgedachten Hindernis-Parcour richtig austoben und erreichten im Laufschritt den Bahnhof, als gerade die Schranke herunter gelassen wurde. Schön war's und ich als Begleiterin bedanke mich bei den wissbegierigen und aufgeschlossenen Kindern dafür, dass es ein gelungener Ausflug war. el

VRB-Monatsversammlung am 27.08.2015

Bei uns gibt’s kein „Sommerloch“

Eigentlich hätten wir uns bei dem schönen Wetter im Biergarten treffen sollen, aber der Raum war vorbestellt. So stellten wir uns der Hitze und Hermann Hipf berichtete nach der Begrüßung vom gelungenen VRB-Ferienausflug ins BR-Studio von München. Henning Wolf hatte zwar weniger Teilnehmer bei seinem Ausflug, aber das Thema Wald, Wild und Jagd kam bei den Kindern genauso gut an. Die bebilderten Berichte können unter www.vrb-ruhpolding.de nachgelesen werden.

Es folgten Infos von der letzten GR-Sitzung im Juli, bei der das Feuerwehrhaus besichtigt wurde, die Entwurfsplanung und der Zuwendungsantrag für die Wasserversorgung West auf den Weg gebracht, die Vorplanungen für den Hochwasserschutz am Steinbach besprochen und der im Gespräch befindliche, geplante Naturpark Chiemsee/Chiemgau vorgestellt wurden.

Was ist ein Naturpark? - Hier einige Grundsätze dazu:

  • Kein Schutzgebiet, sondern eine Großlandschaft zum Anfassen, Erleben und Mitmachen, in der es bestimmte Schutzzonen gibt. Mensch und Natur sind eng verbunden.
  • Ein Naturpark schreibt nichts fest wie ein NSG oder LSG, sondern entwickelt eine lebendige Mensch-Umwelt-Gemeinschaft.
  • Schutz durch Nutzung, getragen durch dort lebende Menschen – Schrittmacher für ländliche Entwicklung und nachhaltige Regionalentwicklung.
  • Kein Schutzgebiet, sondern Zusammenschluss von Gemeinden zur Regionalentwicklung.
  • Eher Förderungs- als Verhinderungsgebiet.
  • Ständige Kooperative von Gemeinden und Nutzergruppen in einem Naturraum, also einem durch gemeinsamen Naturhaushalt und gemeinsame ökologische Herausforderungen verbundenen Raum.

Auch wenn in der Region bereits viele naturparktypische Kooperationselemente realisiert wurden, bleibt – auch für einen umweltgerechten Tourismus - noch viel zu tun.

Die Frage nach dem Stand Hotel Zell konnte mit: „Alles im Fluss, geplante Eröffnung nach wie vor Dez. 2016“ beantwortet werden.

Die aktuellen Tourismuszahlen ergeben per Ende Juli ein Plus von 1,78 % bei den Übernachtungen und ein Plus bei den Gästezahlen von 8,42 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die in aller Munde befindlichen Flüchtlingszahlen waren natürlich auch bei der VRB Thema. Hierzu gibt es per 01.08.15 vom LRA eine aktuelle Statistik, nach welcher im Landkreis TS in 2015 1.646 und in 2016 3.200 Asylbewerber erwartet werden. Von den 35 Landkreisgemeinden müssen 8 ihr Soll lt. Verteilerschlüssel der aufzunehmenden Flüchtlinge noch erfüllen. Ruhpolding beherbergt derzeit dezentral 146 Asylbewerber, davon 8 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge; und hat damit sein Soll auch für 2016 mehr als erfüllt.

Viele Ehrenamtliche vor Ort betreuen und unterrichten unsere Asylbewerber, aber wir Frauen brauchen tatkräftige Unterstützung von eher akzeptierten Männern!, bat Elke Loders.

Und dann stand ISEK auf der Tagesordnung, denn das Integrierte Städtebauliche EntwicklungsKonzept 2015 für Ruhpolding ist von den Planern fertig gestellt und vom GR „abgesegnet“ worden. Es gilt also, die vielen Projekte umzusetzen und möglichst in den kommenden Haushaltsplänen zu berücksichtigen. Vornehmlich soll der Bahnhof saniert werden und dort TI und RTG einziehen.

Dringender Handlungsbedarf besteht auch im sog. Oberdorf entlang der Hauptstr. Hier sollte mit den Immobilien-Eigentümern eine kurzfristige einvernehmliche Lösung gegen die Leerstände gefunden werden, was auch für das alte Sparkassengebäude dringend notwendig ist.

Vorschläge bestehen auch für Zugänge zu Wasserläufen – was nach Diskussion im Hinblick auf den heißen Sommer und die Klimaerwärmung -  eine kurzfristige Umsetzung sein könnte.

Ein großes ? Ist die Zukunft des Kurhauses mit seinen Defiziten. Hier müssten mehr Veranstaltungen stattfinden und ein besserer Service geboten werden, war die Meinung der Teilnehmer.

Auch der seit 2014 bestehende Projektfonds mit jhrl. € 20.000 sollte endlich mal Beachtung und Nutzung finden. Denn es kann doch nicht sein, dass es vor Ort keine privaten Projekte gibt, welche von der Gemeinde mit 50 % bis zum o.g. Betrag bezuschusst würden!?

Im Zusammenhang mit der ISEK-Präsentation wurde auch nach dem neuesten Stand des Konzeptes für einen Reisemobilhafen im Speedwaystadion gefragt. Henning Wolf, der diesen Reisemobilstellplatz dort errichten will, berichtete von einem Vor-Ort Besichtigungstermin mit den eingeladenen Fraktionsvorsitzenden am 30.7. und einer Detailfragensitzung mit der Gemeinde am 31.7.
Dr. Ulrike Pfeiffer von der VRB und Johannes Hillebrand von der SPD kamen zum Vor-Ort Besichtigungstermin und konnten wichtige Fragen aus dem Gemeinderat nicht nur an Henning Wolf, sondern auch an die extra zu diesem Termin angereisten Stellplatzplaner Thomas Schröder und dem Reisemobilstellplatz-Fachjournalisten Hans-Jürgen Hess von Eurogas größtem Fachmagazin „promobil“ stellen. Es wurde noch einmal deutlich erklärt, warum dieser Standort so ideal für Reisemobilisten ist und ein so großes Potential für die Gemeinde darstellen würde. Es konnten viele Detailfragen zur Gestaltung des Platzes und zum Nutzen für die Gemeinde besprochen werden. Anschließend wurden auch die beiden angereisten Reisemobile besichtigt und die Vertreter des Gemeinderates waren überrascht und begeistert von dem hohen Ausstattungsstandard moderner Reisemobile. Am darauffolgenden Tag gab es eine Sitzung mit Bürgermeister Pichler, Geschäftsstellenleiter Wagner und Tourismusdirektor Stuckmann um weitere Detailfragen zum Stellplatz an- und durchzusprechen. Bedenken zu einer eventuell angespannten Parkplatzsituation während des Biathlon-Weltcups wurden konstruktiv diskutiert, eine eventuelle Hochwassergefährdung konnte aktuell nicht aufgezeigt werden und die Weiderechtsbelastung des Geländes wurde kreativ angesprochen.

Das Entwicklungskonzept ISEK wird und soll uns die nächsten Jahre begleiten und die VRB wird weiter berichten.

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Ferienprogramm – Wald, Wild, Jagd

Am Mittwoch morgen um 10 Uhr trafen sich die 6 teilnehmenden Kinder am Parkplatz Urschlau um zusammen mit Henning Wolf und Elke Loders 5 interessante Stunden zum Thema Wald, Wild und Jagd zu verbringen.
Nach dem allgemeinen Bekanntmachen marschierten wir über den Andreas Schwarzkopf Weg inkl. Besichtigung des Kreuzweges zum Bergwalderlebniszentrum. Dort wurden wir schon von Hannes Gasser erwartet.
Da es gerade nicht regnete gingen wir gemeinsam in den Wald um dort nach Zeichen von Wildtieren zu suchen. Das klang anfangs schwierig wurde mit zunehmender Begutachtung des Waldes und seines Bodens aber immer einfacher.

Weiter ging es zum geschlagenen Holz und an einem gut 14m langen Fichtenstamm zeigte uns Herr Gasser, welch enormen Klangkörper Holz bietet, indem er eine kleine Miniorgel ans eine Ende des Baumstammes hielt und man die Musik nicht durch die Luft, aber perfekt durch den Holstamm hören konnte. Die Kinder waren baff.

Ein unterhaltsames Spiel veranschaulichte das Thema Jagd und Anschleichen unter Tieren. Jeder durfte mal Jäger und „Opfer“ spielen, wobei meistens die Jäger „erhört“ und gestellt wurden.

Pünktlich um 12 zum einsetzenden Regen begaben wir uns wieder Richtung Bergwalderlebniszentrum und entfachten unter dem Freistand ein schönes Lagerfeuer mit anschließendem Stockbrotbacken am wärmenden Feuer. Dann ging es weiter mit einem spannenden Quizspiel zu Gams, Rot- und Dammwild, bei dem es vieles zu erlernen gab. Hannes Gasser war immer wieder überrascht wie gut sich die Ruhpoldinger Kinder doch mit den Wildtieren Ihrer näheren Umgebung auskannten.

Das Highlight am Ende war jedoch sicherlich der gemeinsame Bau von Pfeil und Bogen aus der heimischen Umgebung. Jedes Kind durfte sich nach Anleitung selber Pfeil und Bogen bauen und mit nach Hause nehmen. Ein verregneter Mittwochsausflug ging dann wie im Fluge zuende.

Ferienprogramm – Besuch BR-Fernsehstudio

In diesem Jahr nahm die VRB zum ersten Mal aktiv am Ruhpoldinger Ferienprogramm teil und organisierte eine Fahrt ins Fernsehstudio des Bayerischen Rundfunks.

Mit 16 Kindern, zwei SVR-Bussen und einer gehörigen Portion Spaß starteten Jochen Metzger und Hermann Hipf am frühen Morgen nach Unterföhring. Der “BR-Tourguide Florian“ erklärte den Kindern in einfacher und verständlicher Form den Ablauf einer Aufzeichnung, die notwendigen Hintergrundarbeiten und welche Personen für eine erfolgreiche Fernsehproduktion überhaupt notwendig sind. So konnten die Kinder neben einem komplett leeren Fernsehstudio auch das fertige Studio von „Die Komiker“ besichtigen, in dem am Vortag noch eine Sendung aufgezeichnet wurde. Über den Regieraum, den Requisitenfundus und den Kulissenwerkstätten gab es ebenfalls einiges zu berichten und alle Fragen konnten umfassend beantwortet werden. Obwohl sich der Wunsch einen Schauspieler zu treffen nicht erfüllte, war der Blick hinter die Kulissen dennoch für alle sehr interessant und aufschlussreich.

Auf der Heimfahrt durfte dann natürlich der obligatorische Stopp beim „Mäcki“ am Irschenberg nicht fehlen. Und eine kurze Shoppingtour der Buben im FC-Bayern-Fan-Shop musste natürlich auch sein, was für die beiden Aufsichtspersonen, die überzeugte 60er-Fans sind, jedoch einiges an Überwindung kostete.

VRB-Jahreshauptversammlung am 23.07.2015

Zur Jahreshauptversammlung durfte der erste Vorsitzende Hermann Hipf sehr viele Mitglieder im Ruhpoldinger Hof begrüßen. In seinem Jahresrückblick wurden viele Themen der letzten zwölf Monate noch einmal kurz aufgerollt und deren aktueller Stand erläutert. So konnte er z.B. zur Breitbandversorgung berichten, dass die Phase 4 mit dem Auswahlverfahren der Anbieter abgeschlossen ist und aktuell die Ergebnisse ausgewertet werden. Anschließend könnte dann der Förderantrag gestellt und ein Vertrag mit dem Netzbetreiber abgeschlossen werden. Ein weiterer wichtiger Punkt im letzten Jahr war auch das Thema ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept). Hier wurden unter anderem acht städtebauliche Entwicklungsziele definiert. Dieses Konzept solle jetzt als Grundlage für weitere städtebauliche Veränderungen dienen, wobei die Umsetzung aber im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten geprüft werden müsse. In seinem Ausblick auf die nahe Zukunft erläuterte Hipf viele bekannte Themen wie, Sanierung des Bahnhofs, Bau des Hotels in Zell, WLAN-Ausstattung, Unterbringung von Asylbewerbern, prekäre Haushaltssituation und die Stärkung des Tourismus. Der abschließende Dank galt seinen Vorstandsmitgliedern, ohne deren Einsatz eine so erfolgreiche Vereinsführung nicht möglich wäre.

In ihrem Rechenschaftsbericht ging die Schriftführerin Elke Loders auf die Schwierigkeiten der Berichterstattung in den Printmedien ein und schlug außerdem vor, die in der Satzung verankerten Arbeitskreise wieder aufleben zu lassen.

Der Kassenbericht des Schatzmeisters Jochen Metzger zeigte ein solides Wirtschaften auf und so konnte die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden.

Zum Abschluss erläuterte der 2. Vorsitzende Henning Wolf den aktuellen Stand des geplanten Reisemobilhafens im Speedway-Stadion und die weiteren Schritte. Es geht jetzt noch darum einige Detailfragen mit der Gemeinde abzuklären, bevor es zu einer Abstimmung im Gemeinderat kommen kann. Gerhard Guggenbichler empfahl diesen Plan im Rathaus gut zu überdenken und die Chance zu nutzen, denn solch ein Platz würde die Attraktivität von Ruhpolding steigern.

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VRB-Monatsversammlung am 25.06.2015

Terrasse a-ja Hotel Grömitz

„Ruhpoldinger Allerlei“

Unter dieses Motto stellte der 2. VRB-Vorsitzende Henning Wolf als Vertretung für den abwesenden Hermann Hipf unsere Juni-Monatsversammlung und begann mit einem „Allerlei“ aus Grömitz, denn dort hatte er das im März 2015 eröffnete neue A-ja-Hotel als Gast getestet.

Im Vergleich zu Ruhpolding hat das Ostseebad Grömitz 6.900 Einwohner mit 8.305 Gästebetten und in 2014 mit 714.188 Übernachtungen (im Vergleich zu Ruhpolding mit ca. 6700 Einwohnern, ca. 4800 Gästebetten und ca. 592.000 Übernachtungen). Sowohl der Ort wie auch der Baustil des Hotels können nicht als schön bezeichnet werden und dem Hotel fehlt noch der Spa-Bereich, weil die Sanierung des direkt neben dem Hotel liegende öffentliche Wellenhallenbad „Grömitzer Welle“ erst Ende Juni abgeschlossen wird.

Die Hotelzimmer entsprechen dem A-ja-Konzept und sind geschmackvoll und hochwertig eingerichtet. Das SB-Restaurant verspricht Lebensmittel aus der Region. Braucht aber wohl – wie auch die Mitarbeiter von Service und Rezeption - noch Zeit für Routine und Einarbeitung. Schön ist der Aufenthaltsraum mit Dachterrasse im 5. OG mit einem herrlichen Blick auf die Ostsee und Lübecker Bucht. Dort gibt es unter anderem auch ein kombiniertes Speise-/Spielzimmer für Familien mit Kindern. In der Vor-Ferienzeit ist die große Anzahl an Familientreffen aufgefallen (Oma, Opa mit junger Familie und Kleinkindern). Das Buchungssystem für das Hotel scheint das einfachste und schnellste im Online-Buchungsmarkt zu sein. Die Auslastung für die Jahreszeit war überdurchschnittlich.

Mit Interesse hörten wir anschließend seinem Plan zu, im Speedway-Stadion einen Reisemobil-Stellplatz für zunächst 70, später 120 Reisemobile eröffnen zu wollen. Dieser Platz würde sich aufgrund der Nähe zum Ortskern ausgezeichnet dafür eignen, wäre schon erschlossen und aufgrund seiner Lage für Anlieger nicht störend. Reisemobilisten wollen im Unterschied zu Campern nicht mit Ihrem Fahrzeug den Ort erkunden, sondern möglichst zu Fuß. Aus diesem Grund bietet sich dieser Standort besonders an. Natürlich müsse der Platz noch mit Strom, Wasser und Abwasser und Stellplatzgestaltung etc. entsprechend ausgestattet werden. Der Trend zu Urlaub per Reisemobil nimmt auch in Deutschland weiter zu. Zur Zeit sind ca. 450.000 Reisemobile in Deutschland zugelassen, jedes Jahr kommen an die 28.000 alleine in Deutschland hinzu. Diese Urlauber investieren in ihre Reisemobile zwischen 70 bis 300 Tsd. Euro, geben vor Ort täglich ca. € 49,00 pro Kopf aus, bleiben im Schnitt 2,3 Tage an einem Ort (in schönen Urlaubsregionen auch länger) und reisen sozusagen mit allem Hobby-Zubehör, um vom Stellplatz aus ihren Urlaub zu gestalten. Dafür bietet Ruhpolding genügend Möglichkeiten und man sollte dem Plan eine Chance geben, so Henning Wolf.

Die Teilnehmer diskutierten dieses Thema eingehend mit positivem Ergebnis und wünschten seinem Vorhaben eine erfolgreiche Abstimmung im Gemeinderat.

 

Dr. Ulrike Pfeifer kam vom Festakt der Bataillonsübergabe der Pioniere in der Chiemgau-Arena und konnte berichten, dass diese dort ihre Übungen erfolgreich abgeschlossen haben. Dazu gehörte auch die Reparatur von drei Steigen in der Umgebung von Ruhpolding. Die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr gestaltet sich wieder positiv und – da die Pioniere vornehmlich für den Heimatschutz eingesetzt werden – könnten sie z.B. nach Unwettern, Murenabgängen oder Brückenreparaturen helfend zur Seite stehen.  Weshalb wir über das gute Verhältnis zur Bundeswehr froh sind.

 

Die fehlende Auslastung im „SenVital“ war ein weiteres Thema und es bleibt abzuwarten, ob der 3. Betreiber dieses Hauses erfolgreicher tätig sein kann.

 

Hinzu kamen unsere Mitglieder Sepp Hohlweger und Luggi Böddecker aus der Sitzung des Tourismus-Ausschusses und lobten die neuen Ansätze zur Zusammenarbeit, über die wir hoffentlich bald berichten können.

 

Aufgrund der Sommerferien pausieren wir im August und haben unsere nächste Monatsversammlung mit dem Thema Tourismus am 24.09.2015. Nähere Infos dazu veröffentlichen wir rechtzeitig vorher im Gemeindeanzeiger.

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VRB-Monatsversammlung am 28.05.2015

Vieles ist möglich...

Eigentlich hatten wir ein „volles Haus“ zu unserer Sitzung am 28.05.15 im neu renovierten Hotel zur Post erwartet. Aber entweder war jedermann schon mal dort, oder es bestand kein Interesse. So informierte Hermann Hipf im trauten Kreis zunächst über verschiedene Veranstaltungen und die neuesten Tourismuszahlen. Leider per Anfang Mai wohl aufgrund des schlechten Wetters bei den Übernachtungen wieder etwas rückläufig.

Unsere Seite im Internet unter http://vrb-ruhpolding.de/maengelformular-ruhpolding.html wird zwar inzwischen am dritt-häufigsten innerhalb der VRB-Homepage aufgerufen, aber ohne Mängelmeldungen bei öffentlichen Einrichtungen zu hinterlassen. Kann es sein, dass in Ruhpolding alles in Ordnung ist?

Die Frage nach dem Fortgang des Hotelprojekts Zell aus der letzten Monatsversammlung konnte beantwortet werden, dass die Baugenehmigung noch im Juni erwartet wird und dass der Baubeginn voraussichtlich im Okt./Nov. 2015 erfolgen soll, wobei die Fertigstellung im Dez. 2016 geplant ist.

Es wurden die Meinungen zum CSU-Antrag zur Aussetzung der Parkkontrollen im Zeitraum Juni-September hinterfragt. Allgemein war man der Ansicht, dass dies zu mehr Unfrieden bei den Einheimischen führen würde, da die Gäste mit der eXtra-Karte sowieso im gesamten Ortsgebiet frei parken können und noch mehr Unsicherheit bzgl. unterschiedlicher Regelungen entstehen würde. Es besteht weiterhin die Möglichkeit mit der „Semmeltaste“ eine Stunde kostenlos zu parken.

Vom LRA wurde anhand einer Statistik per 01.05.15 festgelegt, dass in den 32 Landkreis-Gemeinden in 2015 voraussichtlich 1.384 Asylbewerber aufgenommen werden müssen, wovon sich derzeit 822 Personen im Landkreis befinden. Die Quoten errechnen sich nach den jeweiligen Einwohnerzahlen, wonach Ruhpolding 54 Personen aufnehmen müsste, jetzt aber schon 118 Personen beherbergt. Damit gehören wir zu den 8 Gemeinden, die ihr Soll mehr als erfüllt haben. Aber es gibt auch 14 Gemeinden, die überhaupt noch keine Asylbewerber aufgenommen haben und bei denen jetzt dringender Handlungsbedarf besteht.
Bei dieser Gelegenheit erwähnen wir gern, dass es seit 22. Mai in Bibelöd 6 (beim Klärwerk) mit Unterstützung der Kolping-Familie eine Kleiderstube gibt, welche dank vieler Spenden hervorragend ausgestattet ist und die für alle freitags von 14:00 – 16:00 Uhr geöffnet hat. Der Weg dorthin lohnt sich!

Die Thematik, Erhöhung der eXtra-Karten-Gebühr blieb nicht aus, denn „man hört nichts über den Fortgang“. So stellte Hermann Hipf zunächst klar, dass zwar der GR am 05.05.15 der Erhöhung zugestimmt hat aber unter der Voraussetzung, dass erst die neuen Verträge mit den Leistungsträgern abgeschlossen werden müssen. Luggi Böddecker legte Wert darauf festzuhalten, dass die VRB  in den Vorberatungen einstimmig gegen eine Gebührenerhöhung war und dafür eine Bergbahn aus dem Angebot heraus nehmen wollte. Letztendlich konnte im Gemeinderat mit einer Erhöhung des Zuwendungsbeitrags für das Vita Alpina und der Aufnahme der Gespräche mit Inzell hinsichtlich einer möglichen Kooperation bei den beiden Karten zumindest ein Teilerfolg erzielt werden.

Und schon waren wir wieder beim Tourismus im Allgemeinen und Besonderen, sowie den vielen möglichen Verbesserungen bei Zusammenarbeit, Preisgestaltungen, Veranstaltungen und Brauchtum, Projektarbeit für die Zukunft, verstärkter Werbung und dem zu Pfingsten beängstigend leeren Tourismusort Ruhpolding!
Den vielen Worten sollten endlich Taten folgen, denn: wenn wir keine Schicksalsgemeinschaft sein wollen, sollten wir unser „Schicksal analysieren und heilen“!

E.L.


VRB-Monatsversammlung am 30.04.2015

Nach der Begrüßung informierte Hermann Hipf die Teilnehmer, dass sich die VRB in diesem Jahr mit drei Ausflügen am Ferienprogramm beteiligen wird. Am 12.08. werden wir die BR-Fernsehstudios in Unterföhring besuchen, am 19.08. erfahren die Kinder im Bergwalderlebnis-Zentrum viel Wissenswertes über Wald, Wild und Jagd und am 08.09. besichtigen wir die Firma Siegsdorfer Petrusquelle mit anschließendem Vortrag über die alpenländische Geologie.

Gut zu hören war, dass die Bürgerinitiative Hotelresort Zell keinen Einspruch gegen den ablehnenden Bescheid zum Bürgerbegehren erhoben hat. Damit kann das Baugenehmigungsverfahren zügig vorangetrieben werden. Natürlich interessierten auch die letzten Tourismuszahlen, welche per 13.04.15 hoffen lassen. So konnten wir in Ruhpolding von November bis März gegenüber dem Vorjahr 5,49% mehr Gäste begrüßen (+0,82% an Übernachtungen). Womit sich der Trend zu kürzeren Aufenthalten fortsetzt.

In der Sitzung des Tourismusausschusses im März wurde u.a. darüber diskutiert, ob sich die örtlichen Tourismusverbände zu einer gemeinsamen Marketinggesellschaft zusammenschließen sollten. Während der neue Landrat einen Zusammenschluss von Chiemgau-Tourismus(TS) und Chiemsee-Alpenland (RO) forciert, ist die Ruhpoldinger Haltung noch etwas zurückhaltend. Die weitere Marschrichtung wird in den nächsten Wochen im Gemeinderat bestimmt noch einige Diskussionen mit sich bringen.

Die erstmals durch die drei Gemeinden Inzell, Ruhpolding und Reit im Winkl gemeinsam veranstaltete „Chiemgau-Trophy“  war mit über 200 Teilnehmern ein Erfolg und wird nächstes Jahr fortgesetzt. Bei diesem Thema schlug Alex Kellndorfer vor, dass sich Ruhpolding anlässlich der Landesgartenschau 2022 mit Traunstein zusammenschließen sollte, um eine „grüne Linie“ einzuführen und sich als „Übernachtungsort“ anzubieten. Obwohl beim letzten Biathlon-Weltcup ca. 300T€ Kosten eingespart wurden, wird dieser wahrscheinlich mit einem Minus von 60 T€ abgeschlossen. Für den BWC soll nun das Werbekonzept überdacht werden, um andere Zuschauergruppen anzusprechen und den Kartenverkauf anzukurbeln. Ebenso werden in Kürze Gespräche mit dem DSV hinsichtlich einer Optimierung der Trainingsstättenförderung bei Skisprung und Biathlon durchgeführt. Es bleibt zu hoffen, dass die finanziellen Belastungen der Gemeinde hier deutlich reduziert werden können.

Im April brachte die VRB einen Antrag auf den Weg bei dem der Neubau der Neuwirtsschule vorangetrieben und die RTG übergangsweise im leerstehenden Gebäude der Sparkasse untergebracht werden soll. Die Ergebnisse der notwendigen Grundlagenermittlung werden in der nächsten Gemeinderatssitzung vorgestellt. Elke Loders merkte bei diesem Thema noch an, dass im Bauplan zur Neuwirtschule auch die Möglichkeit einer Unterbringung der Polizei-Dienststelle berücksichtigt werden sollte.

Da es schon sooo spät war, wurden die weiter vorgesehenen TOP's auf die nächste Monatsversammlung verschoben, zu der wir am 28. Mai 2015 um 19:30 Uhr ins Jägerstüberl des Hotels zur Post herzlich einladen.
el

VRB-Monatsversammlung am 26.02.2015

Transatlantischer Freihandel mit vielen Fragezeichen

Woran mag es gelegen haben, dass  zu dem globalen Thema CETA und TTIP am 26.02.15
(nur knapp 20) so wenig Interessierte zu unserer Monatsversammlung kamen, obwohl diese internationalen Handelsabkommen uns ALLE angehen?

Der 2. Vorsitzende Henning Wolf begrüßte alle Anwesenden und freute sich auf die Vorträge.
Zunächst dokumentierte der Imker Peter Bichler, welcher in Vordermiesenbach 20-25 Bienenvölker unterhält,  dass es unseren Bienen aufgrund der vielen in der Landwirtschaft verwendeten Pestizide schlecht geht und sich dies durch Gentechnik rasant fortsetzen wird. Denn die Bienen bringen die Pollen mit „nach Hause“ und der produzierte Honig ist dann auch entsprechend „manipuliert“.

Aber natürlich ist dies nur ein Aspekt. Denn die bis jetzt geheim verhandelten transatlantischen Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) mit Kanada & TTIP (Transatlantic Trade an Investment Partnership) mit den USA sind nicht vergleichbar mit ihren Vorgängern wie z.B. Montan Union, EFTA, Benelux, EWG. Diese liberalisierten zwar den Warenverkehr, griffen aber nie in die Staats- und Rechtshoheiten der einzelnen Mitgliedsstaaten ein. Dies soll sich mit den neuen Abkommen grundlegend ändern.
Der CETA-Vertrag enthält umfassende Handels- und Zollerleichterungen. Es ist in Abschnitten umstritten, insbesondere beim Investitionsschutz, der es Unternehmen ermöglichen soll, bei veränderter Rechtslage von Staaten Schadenersatz zu fordern


Für öffentliche Aufträge sind transatlantische Ausschreibungen vorgesehen, welche große Konzerne vor kleinen und mittleren Unternehmen begünstigen werden.
Die Privatisierung von Wasser- und Energieversorgung, von Nahverkehr, Bildungs- und Kultureinrichtungen wird weiter gefördert und kann, einmal beschlossen, nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Gegen die Subventionierung von öffentlichen Einrichtungen kann z.B. wegen Wettbewerbsvorteil geklagt werden.
Die Standards im bestehenden Verbraucher-, Arbeitnehmer- und Umweltschutz werden aufgeweicht.
In Deutschland verbotene genveränderte Lebensmittel müssen nicht mehr gekennzeichnet werden.
Schiedsgerichte sollen die ordentliche Justiz umgehen und millionenschwere Klagen gegen etwa ausgefallene zu erwartende Gewinne verhandeln.

Um nur einige Beispiele zu nennen, zu denen Sepp Hohlweger noch verschiedene Details hinzufügte und auf die umstrittene „Agro/Gen-Technik“ hinwies (Als Agro-Gentechnik wird der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft und ihre Nutzung im Lebensmittelsektor bezeichnet. Sie geht über die klassische Pflanzenzüchtung hinaus, da artfremde Eigenschaften künstlich in den Genpool der Pflanzen eingesetzt werden), die in Deutschland noch verboten ist, aber dann auch in unserer Landwirtschaft erlaubt sein wird. Sein Resumé in die nachdenkliche Runde lautete: „Strikt dagegen sein, weil wir nicht wissen was alles in den Verträgen drin steht“. Denn selbst wenn wir nur TTIP ablehnen, wird es für amerikanische Unternehmen ein Leichtes sein, über Filialen in Kanada Ihre Vorstellungen von Freihandel durchzusetzen. CETA ist zwar geheim fertig verhandelt, aber noch nicht ratifiziert. Daher sollten wir auch hier noch  ein Veto einlegen.
Mich Protokoll Führende beschäftigt außer der vielen offenen Konsequenzen zu den Freihandelsabkommen das große Sterben unserer Bienen. Welche Umwelt hinterlassen wir unseren Kindern und Enkeln, wenn es keine Bienen mehr gibt? Kein Obst, kein Gemüse keine Blumen, keine blühenden Landschaften mehr!
Dies nur am Rande, denn unsere Gemeinderäte vom Bauausschuss trafen ein und das lokale Thema „Hotel-Resort Zell“ beschäftigte erneut die Gemüter.
(Hier würde ich eigentlich kurz von der Sitzung vom Gebhard berichten und dann wie „offensiv-aggresiv“ auf Unterschriftenfang gegangen wird und das der Eindruck entsteht, diesmal wird im Unterschied zur vergangenen BI weniger mit Argumenten „diskutiert“ , ich weiß nicht wie man das besser  beschreiben kann)
Hermann Hipf und Luggi Böddecker konnten berichten, dass der Bauantrag für das Hotel mit Änderungen u.a. bei der strassenseitigen Begrünung und der Umgestaltung der Brandschutzwände genehmigt wurde. Somit hat der Bebauungsplanentwurf die formelle Planreife und soll am 10 März im Gemeinderat als Satzung beschlossen werden. Das letzte Wort hat das LRA und Baubeginn wird sein, wenn die Gemeinde das Grundstück bebauungsreif hergestellt hat, was noch aussteht.
el

VRB-Monatsversammlung am 29.01.2015

Am 29.01.2015 fand beim Zeller Sepp besser bekannt als „Großgstatter“ in Gstatt unsere erste Monatsversammlung in diesem Jahr statt. Hauptthema war diesmal das Thema Breitband. Hierzu durften wir besonders Fritz Kecht und Gerhard Guggenbichler begrüßen. Die beiden VRB-Mitglieder haben im vergangenen Herbst die Fa. Ruhnet-Kecht und Guggenbichler GbR „Schnelles Internet für Ruhpolding“ gegründet.

Anfangs ging Hermann Hipf auf den Breitbandausbau in der Gemeinde Ruhpolding ein. Der Breitband Ausbau in Bayern wird durch das Bayerische Staatsministerium mit 1,5Mrd. EUR gefördert. Der Förderhöchstbetrag für eine Gemeinde liegt bei 950.000 EUR.  Der Förderhöchstsatz liegt bei 90% der Investitionssumme. Gemeinden mit geringerer Einwohnerdichte und vielen Ortsteilen erhalten einen höheren Förderhöchstbetrag als Gemeinden die dichter besiedelt sind und nur aus wenigen Ortsteilen bestehen. Mit geschätzten Gesamtinvestitionen der Gemeinde Ruhpolding von ca. 865.000 EUR müsste die Gemeinde einen Eigenanteil von 150.000 EUR tragen. Das Förderverfahren besteht aus mehreren Schritten. Die Gemeinde Ruhpolding befindet sich im Moment bei einer sog. Bestandsaufnahme des Gemeindegebiets, wo untersucht wird welche Ortsteile derzeit gut und welche schlecht mit einem Breitbandanschluss versorgt sind.

Zwei Hauptgründe warum die Bedeutung einer guten Breitbandverbindung immer mehr zunimmt sind, da immer mehr über das Internet Fernsehen geschaut wird und da immer mehr Dokumente über das Internet verschickt werden, sprich der Konsum an Medien über das Internet nimmt immer mehr zu.

Die Telekom Deutschland GmbH wird einen Eigenausbau ohne kommunale Kostenbeteiligung bis Ende 2017 in der Gemeinde Ruhpolding ermöglichen. In verschiedenen Ortsteilen wo derzeit Bandbreiten von unter 16 Mbit/s im Download und unter 2 Mbit/s im Upload bestehen wird die Telekom nach dem Ausbau Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s im Download und mindestens 2 Mbit/s im Upload realisieren können.

Nach den Ausführungen von Hermann Hipf erläuterte Gerhard Guggenbichler kurz die Beweggründe, warum er und Fritz Kecht auf die Idee für schnelles Internet in Ruhpolding gekommen sind. Als vor 5 Jahren die TV-Webcam am Westernberg aus Kostengründen abgeschafft wurde, schafften die beiden damals eine WLAN-Lösung über den Kirchturm hinunter zur Alten-Schule um ein Webcambild im Minutentakt in das Internet zu schicken.

Mit dieser Erfahrung machten sich die zwei „Tüftler“ im Sommer 2014 an einen Feldversuch, um zu testen ob es möglich ist hohe Bandbreiten in das Brandertal zu bringen.

Dieser durch den Arbeitskreis Wirtschaft Bereich Breitband Beauftragten Henning Wolf initiierte Test verlief auf Anhieb äußerst erfolgreich, woraufhin man beschloss, bei der Bundesnetzagentur einen Antrag zur Zulassung  als Internetprovider zu stellen.

Seit Anfang Septemer 2014 sind die beiden nun mit ihrer Firma RuhNet-Kecht und Guggenbicher GbR bei der Bundesnetzagentur  als solcher registriert. Die „Ruhnet“ ist, wie andere große Internetprovider wie z.B. die Telekom oder Vodafone ein eigenständiger Netzbetreiber.

Im November wurde eine eigene Sendeanlage auf dem Rauschberg installiert. Nach dieser ersten Ausbaustufe ist es möglich, Ruhpolding auch in entlegenen Winkeln mit einer Bandbreite von derzeit bis zu 50Mbit/s im Download und bis zu 10Mbit/s im Upload zu versorgen. Auch das telefonieren hierüber ist möglich. Aktuell sind das Brandertal und die Steinberg-Alm bereits angebunden. Derzeit erfolgt ein weiterer Ausbau, um die Ortsgebiete von Froschsee, Waich und Vordermiesenbach mit schnellem Internet zu versorgen. Privathaushalte und Gewerbebetriebe, die eine freie Sicht auf den Rauschberg haben, können jetzt schon binnen einer Woche mit den angebotenen Bandbreiten angeschlossen werden. Entsprechende Tarife der „RuhNet“ sowie die angewendete Technik können im Internet unter www.ruhnet.org eingesehen werden. Zum Schluss beantworteten beide noch Fragen der interessierten Versammlungsteilnehmer. Hierbei wurde auch die immer wichtiger werdende Notwendigkeit von schnellem Internet für den Tourismus angesprochen. Hierzu konnte Fritz Kecht berichten, dass man im Zuge der Ausbauarbeiten auf dem Rauschberg in der Bergstation einen für den Benutzer kostenlosen Hotspot eingerichtet habe. Henning Wolf merkte an, dass Ruhnet jeden Hotelbetrieb mit einer vernünftigen WLAN Versorgung des Urlaubers bedienen kann. Wenn die Gemeinde jetzt richtig mit Telekom und Ruhnet plant können gemeinsam alle Ortsteile Ruhpoldings wirklich komplett mit Breitband ausgebaut werden – über Telekom mit Glasfaser, aber eber nur Teilbereiche, über Ruhnet mit Funk-WLAN.

Zum Abschluß der Versammlung informierte Hermann Hipf noch kurz über den aktuellen Stand beim Projekt Hotel Resort Zell. Hier hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den Änderungen des Bebauungsplans mit 11:3 Stimmen zugestimmt. Dabei ging es vor allem um die Rückmeldungen von Behörden und der Öffentlichkeitsbeteiligung. Einige Stellungnahmen haben zur Folge, dass der Bebauungsplan in wenigen Punkten geändert oder ergänzt werden muss. Die erste Monatsversammlung der VRB in diesem Jahr wurde gegen 22 Uhr beendet.