Hotline Vereinigung Ruhpoldinger Bürger: +49 172 890 4871

VRB-Monatsversammlung 17. November 2016

VRB Monatsversammlung November 2016

VRB Monatsversammlung November zur Chiemgau Karte Inzell-Ruhpolding

Im Jägerstüberl der Hotel Post in Ruhpolding fand am 17.November Monatsversammlung der VRB statt.

Tourismusdirektor Markus Stuckmann hatte sich angekündigt und dementsprechend fanden sich mehr als 20 interessierte Bürger und Bürgerinnen ein.

Henning Wolf und das Gemeinderatsmitglied Thomas Ringsgwandl informierten zuerst über aktuelle Themen der Gemeinde.

So scheidet bei der SPD auf eigenen Wunsch Gemeinderätin Elisabeth Holzner aus und wird durch die nachrückende Birgit Schmid ersetzt.

Thomas Ringsgwandl informierte weiter

• über den Rechnungsprüfungsausschuß und die Jahresrechnung 2015 der Gemeinde, • über den Bauantrag Neubau Aldi und Neubau NETTO im Gewerbe- & Sondergebiet GASTAGER,

• über den aktuellen Stand zum A-JA Hotel, zum Stand des event. Kaufes der Sportgaststätte

Weiterhin wurde der nun seit Monaten sehr niedrige Stand der Asylanten in Ruhpolding berichtet, bevor nach Präsentation der überaus starken Tourismuszahlen (8,3% oder 48.117 mehr Übernachtungen bzw. 14,4% oder 15.479 mehr Gäste) Markus Stuckmann das Wort übergeben wurde.

Markus Stuckmann äußerte sich auch zufrieden über diese starken Zahlen, die so gut wie seit 1993 nicht mehr waren. Jedoch hatte Ruhpolding 1993 eine viel höhere Zahl an Betten zur Verfügung. 2016 konnte neben dem Rückgang an Gästen und Übernachtungen aber auch der Rückgang an zur Verfügung stehenden Betten gestoppt werden. Auch wenn von den noch gemeldeten 4.800 Betten ganze 1.300 Betten eine Jahresbelegung von unter 20% haben und davon 700 Betten eine Belegung von unter 10%, dann ist die jetzt erreichte Steigerung an Gästen und Übernachtungen umso erfreulicher.  Er führte dieses auch auf die Bereitschaft vieler Hoteliers und Gastgeber zurück, wieder verstärkt in die Renovierung und Modernisierung Ihrer Zimmer zu investieren und auch dem gesteigerten Wohnniveau eine angepasst Preisstruktur zu verpassen. So lohnt sich die Vermietung auch wieder.

Weiterhin erläuterte Markus Stuckmann die Marketing- und Werbe-Aktivitäten der letzten Jahre. Durch die immer stärker werdenden Online-Aktivitäten und ihre Messinstrumente lassen sich mittlerweile auch kleine Werbebudgets wie das von Ruhpolding zielgerichteter auslegen und die Erfolge genauer verfolgen und protokollieren. Die Stellschrauben der so notwendigen, gezielten Aktivitäten werden immer effektiver.

Natürlich ein großes Thema ist nach wie vor der Zusammenschluss der Gästekarten von Inzell und Ruhpolding. Sowohl Gerhard Steinbacher als auch Markus Stuckmann war von Anfang an klar, dass sowohl der Zusammenschluss im Mai als auch im Oktober 2017 zu Diskussionen führen würde, aber eindeutig der Mai-Termin der bessere Weg sei. Probleme, die für Gastgeber und Hoteliers damit auftreten könnten gemeinsam immer gelöst werden.  Anschließend erklärte er, welche Freizeitbetriebe zum Beispiel zusätzlich in Ruhpolding an der neuen Karte teilnehmen werden, was die Anwesenden positiv überraschte und begeisterte. Auch der anwesende Hotelier Rudi Rechl fragte sich, warum man beide Tourismusdirektoren nicht einfach Ihre Arbeit erledigen ließe, um das zu zeigen, was jetzt schon feststeht und bald öffentlich bekannt wird. Besorgte Fragen ob gerade die Kommunalbetriebe wie das Vita Alpina nicht mit der neuen Regelung (nur 1 Besuch kostenlos pro angefangener Urlaubswoche) schlechter abschneiden kann man zwar erst nach der Einführung der Karte abschließend beantworten, jedoch erklärte Markus Stuckmann, dass in allen Szenarien der Akzeptant der neuen Karte, alle Betriebe deutlich mehr von diesem System profitieren werden – ebenso wie der Urlaubsgast, der in Zukunft ein viel größeres Freizeitangebot wahrnehmen kann – egal ob bei gutem oder schlechten Wetter.

Auch die Frage, ob dieses Angebot mit 2,50 € / Tag nicht schon bald wieder verteuert werden müsse, bzw. nicht gleich zu niedrig angesetzt sei verneinte Markus Stuckmann und war sich sicher, dass man mit dieser Preisbasis gut über die nächsten Jahre kommen könnte, wenn es auch sicher keine zweite Urlaubskarte in Deutschland mit einem vergleichbaren Angebot zu diesem günstigen Preis gebe.

Die aus dem Sportausschuss später hinzugekommenen GR Pfeiffer, Hipf und Böddecker berichteten noch von den überaus positiven Vorverkaufszahlen zum Biathlon-Weltcup 2017 bevor dann noch eine Anwohnerproblematik in der Christl-Probst-Straße diskutiert wurde und auch hier Vorgehensweisen diskutiert wurden.

Gegen 22:30 beendete Henning Wolf diese interessante, informative Monatsveranstaltung mit dem Hinweis, dass ab Donnerstag, den 24. November die diesjährige Wunschbaum-Aktion wieder startet.

In den letzten beiden Jahren hat die VRB erfolgreich das Projekt „Wunschbaum“ durchgeführt, welches einkommensschwachen Bürgern aus Ruhpolding, egal in welchem Alter einen kleinen Wunsch im Wert von € 30,00 bis € 50,00 erfüllt.

Ab Donnerstag, 24.11.2016 freuen wir uns über die Kontaktaufnahme vieler „Wunscherfüller“, die entweder den Wunsch selber besorgen wollen und diesen schön verpacken oder uns Geld überweisen und wir dafür Gutscheine besorgen. Alle weiteren Infos ab Donnertag, den 24.11. unter www.vrb-ruhpolding.de

VRB - Ferienprogramm 2016

Auch heuer machten sich im Rahmen des Ferienprogramms wieder 14 Ruhpoldinger Kinder gemeinsam mit Jochen Metzger und Hermann Hipf auf den Weg nach München. Dieses Mal ging es allerdings nicht zum Bayerischen Fernsehen, sondern in die Allianzarena. Unser „Guide Florian“ führte uns über die Tribünen, Pressekonferenzraum, Spielertunnel, Mixed Zone bis in die Tiefgarage mit den Stellplätzen für die Spieler. Dabei erfuhren wir viele Details und Hintergründe zum Stadion und der gesamten Logistik. Das Highlight war natürlich die Mannschaftskabine des FC Bayern München.

VRB-JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 23. Juni 2016

VRB JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Juni 2016

VRB Jahreshauptversammlung im „Salon Stadl“ beim Zeller Sepp

Die erste warme Sommernacht, keine Fußwall-EM und 25 anwesende VRB Mitglieder sorgten für eine gelungene Jahreshauptversammlung der Vereinigung Ruhpoldinger Bürger. Der 1. Vorsitzende, Hermann Hipf begrüßte alle Anwesenden und führte mit einer ansprechenden Jahresrückblick-Präsentation durch die Veranstaltung, Global Denken, regional Handeln und lokal Profitieren hat sich die VRB seit der letzten Gemeinderatswahl auf die Fahnen geschrieben und  so konnte er über zahlreiche erfolgreichen Aktionen berichten.

Die VRB, die ja im Ruhpoldinger Gemeinderat mit 5 von 20 Gemeinderäten vertreten ist, wird seit 2 Jahren sehr aktiv von der Vorstandschaft parallel zu den Gemeinderäten unterstützt und sorgt mit vielen kleinen und großen Aktivitäten für mehr Aufmerksamkeit.

Am Anfang stand die Aktion „Weihnachten-Wunschbaum“, die die VRB die letzten beiden Weihnachtsfeste durchführte. Weit über 100 Menschen (meist ältere Erwachsene und Kinder) durften sich etwas wünschen und über die VRB-Homepage wurden diese Wünsche anonym veröffentlicht und von Ruhpoldinger Bürgern ebenfalls anonym erfüllt. Das erfordert innerhalb kurzer Zeit einen enormen Aufwand der Vorstandschaft, aber der Erfolg und das Strahlen in den Augen der Beschenkten war jeweils so groß, dass diese Aktion auch dieses Jahr wiederholt werden wird.

Im Jahr 2015 wurde auf der VRB-Homepage ein „Mängelformular“ eingerichtet, bei der Ruhpoldinger Bürger auf Mängel auf Straßen, Gehwegen, Beleuchtung hinweisen können – und die nach Rückspräche mit dem Bauhof auch beantwortet/beseitigt werden.  Was sich jeder Ruhpoldinger Bürger auch meistens denkt, der Bauhof ist sehr aktiv und versucht alle Mängel frühzeitig zu beheben. So waren es seitdem auch nur 5 Meldungen, von denen jedoch 4 noch nicht bekannt waren und alle bis auf 1 Mangel, der nicht im Verantwortungsbereich des Bauhofes oder der Gemeinde liegt, auch schnellstens beseitigt wurde.

Die Einrichtung eines Gastgeberstammtisches ist sicher die größte und nachhaltigste Aktion der Vorstandschaft der VRB. Auch wenn andere „Gastgebervertreter“ das alleinige Aktionsrecht für sich in Anspruch nehmen und andere Parteien sich den Tourismus ans Revers heften und touristisches Engagement lieber blockieren als unterstützen, geht die VRB konsequent einen anderen Weg. Mehrere Sitzungen der Vorstandschaft drehten sich fast nur über dieses Thema – es wurde ein Positionspapier entworfen und den Verantwortlichen der RTG präsentiert, dann als nächstes Auszüge dieses Papier der breiten Öffentlichkeit vorgestellt, den Vermietern eine Musterkalkulation zur exakten Berechnung Ihres Vermieterpreises an die Hand gegeben und mittlerweile 2 gut besuchte Gastgeberstammtische in Zusammenarbeit mit der RTG veranstaltet. „Schaun – Denga - Doa“ und zwar miteinander – und plötzlich merken alle Beteiligten, wie einfach man sich austauschen kann, sachlich, informativ – für beide Seiten!!!

Dass alleine die Musterkalkulation bislang über 140x von unserer Internetseite runtergeladen wurde, zeigt schon den Erfolg!

Nach einem Jahresrückblick über die vielen Themen im Gemeinderat, vielen spannenden Informationen zum neu gegründeten Ausschuss für Sport und die Chiemgau-Arena, den erfreulichen, weil stetig steigenden Übernachtungszahlen, den neuesten Asylbewerberstatistiken wurde noch ganz aktuell ein großes Thema angesprochen:

 

Die vorläufige Sicherung des Überschwemmungsgebietes HQ 100 an der Weißen Traun und Seitenbächen in der Gemeinde Ruhpolding.

Was sich so harmlos anhört bedeutet im Detail eine vorläufige Veränderungssperre.

-       Kein neues Baugebiet,

-       keine Erweiterung baulicher Anlagen,

-       keine Mauer, Wälle oder ähnliches

-       keine Verdichtung des Bodens

-       keine Ablagerung von Gegenständen

-       keine Erhöhung oder Vertiefung von Erdoberflächen

-       keine Baum oder Strauchpflanzungen

können im Moment ohne Sondergenehmigung des Landratsamtes mehr durchgeführt werden, die Gemeinde ist hierbei weisungsgebunden.

Unter http://traunstein.com/wTraunstein/verwaltung/aemter/sg416/aktuelles.php?navanchor=2110018

bzw. auf der Homepage der VRB kann das ca. 170mb große, 17 Seiten umfassende Detailplan-PDF heruntergeladen werden.  Die noch zu erwartenden Auswirkungen wird die VRB, die Gemeinde und die Bürger noch sehr beschäftigen.

Nachfolgend berichtete die aus der Vorstandschaft scheidende Elke Loders kurz von Ihrem letzten Jahr als Schriftführerin und wurde mit herzlichen Dank, viel Applaus und einem kleinen Geschenk der Vorstandschaft verabschiedet. Der Schatzmeister Jochen Metzger fasste das letzte Kassenjahr kurz zusammen, Kassenprüfer Benedikt Schausbreitner berichtet von einer korrekten Kassenführung und empfahl die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte. Die anstehende Neuwahl der Vorstandschaft wurde inklusive der Neubesetzung des Schriftführers Friedrich Kecht jr. ebenfalls einstimmig beschlossen.

Nachdem alle anwesenden Gemeinderäte jeweils einen kurzen Überblick über ihre Arbeit des letzten Jahres gaben und sich dazu einige spannenden Diskussionen ergaben wurde als letzter Punkt noch kurz ein Antrag der Vorstandschaft besprochen. Es ging um die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages, der mit einer Enthaltung ebenfalls befürwortet wurde.

Gegen 22:15 endete der offizielle Teil der Jahreshauptversammlung, die Runde schloss gegen 0:30 Uhr bei nach wie vor sommerlichen Temperaturen.

HW

VRB - 3. Gastgeberstammtisch

Treu unserem Motto "Ned schimpfn, sondern selba o‘packa!" laden wir die Ruhpoldinger Gastgeber recht herzlich zu unserem 3. Gastgeberstammtisch ein. Bei diesem Stammtisch am 11.07.2016 um 19:30 Uhr ins Hotel zur Post (Jägerstüberl) wollen wir in ungezwungener Atmosphäre gemeinsam mit Herbert Ringsgwandl (Leiter Tourist-Info) die kleinen Probleme/Fragen des Gastgeberalltags besprechen und dabei die Hintergründe touristischer Entscheidungen und Abläufe erfahren. Wir freuen uns auf zahlreiche Beteiligung!

 

Bitte vormerken:
21.07.2016 - Monatsversammlung  JULI, 19:30, Hotel zur Post, Jägerstüberl 

VRB-Monatsversammlung 19. Mai 2016

VRB Monatsversammlung Mai 2016

VRB Monatsversammlung Mai zum Thema E-Mobilität

Bei leichtem Nieselregen und kühlen Mai-Temperaturen trafen sich zahlreiche Interessierte um 19:30 Uhr am Parkplatz des Freizeitparks Ruhpolding an der zur Zeit einzigen Ladestation in Ruhpolding für Elektro-Kfz.

In Vertretung von  Hermann Hipf begrüßte Henning Wolf als zweiter Vorsitzender die Anwesenden.

Als Betreiber des Freizeitparkes und Besitzer eines Wasserkraftwerkes war es für Ludwig Aigner nach der Anschaffung eines BMW I3 Elektrofahrzeuges fast selbstverständlich, auch seinen Besuchern, die mit E-PKW's anreisen, eine Lademöglichkeit anzubieten. So steht seit nunmehr fast 1 Jahr eine Doppelladestation mit je 11 KW Ladeleistung den Gästen zur Verfügung. 3 weitere Stationen sind bei entsprechendem Bedarf schon eingeplant, die Leitungen verlegt.

Die Anschaffungskosten von knapp 4.500 € für die Anlage finanzierte er aus eigenen Mitteln mit einem Sponsoring der Stromversorgung Ruhpolding. Bei gleichzeitigem Besuch des Freizeitparks erfolgt die Aufladung der PKW's kostenfrei. Während eines ca. 3-stündigen Besuches können so die PKW's wieder für 60-80km Fahrstrecke gratis aufgeladen werden.

Da Ludwig Aigner terminlich leider kurzfristig verhindert war, informierte Thomas Christofori die Anwesenden über viele Details und berichtete auch selbst von seiner Begeisterung für die E-PKW's.

Ebenfalls anwesend war Sepp Hohlweger, seit kurzem Inhaber eines Tesla-Modells. Tesla verfügt weltweit über ein eigenes Schnellladenetz, das seinen Fahrern z.B. während einer Kaffee-oder Teepause auf der Autobahn ermöglicht, ihr Fahrzeug innerhalb von 30 Minuten bis zu 80% (oder gut 270km Fahrtstrecke) kostenfrei aufzuladen. Dieses Netz ist in den meisten Ländern Europas schon soweit ausgebaut, dass auch längere Geschäfts- oder Urlaubsreisen problemlos zu bewältigen sind.

Es entwickelten sich gleich zahlreiche spannende Themen um das Thema Ladestationen und Zukunft, wobei auch interessant ist, dass gerade TESLA hier ein deutlicher Tempoangeber zu sein scheint und sich in Ruhpolding zahlreiche Hoteliers um eine für sie und ihre Gäste kostenlose „Destination-Charging“ Station beworben haben, die wohl 2016 noch alle installiert werden.

Aufschlussreich dazu die Information, dass in Ländern wie Norwegen ab 2025 nur noch abgasfreie PKW's zugelassen werden können.  Aktuelle Zulassungsstatistiken zeigen auf, dass in der BRD im Jahre 2015 23.482 E-PKW's zugelassen wurden, in Holland dagegen 41.441, in England 28.715 und in Norwegen 33.721.

Der Gemeinderat von Ruhpolding hat in seiner letzten Sitzung ebenfalls beschlossen, sich an einem EUREGIO-Projekt zu beteiligen und an der neuen Tourist-Info am Bahnhof sowohl eine Ladestation für E-PKW's als auch ein Miet-Elektrofahrzeug anzubieten, dass allen Einheimischen und Urlaubern zur Verfügung gestellt werden wird. Dieses Car-Sharing Projekt wird mit bis zu 75% gefördert und die Gemeinde hat dazu für die nächsten 3 Jahre je 5.000 € eingeplant. Ein guter und wichtiger Schritt in die Zukunft.

Danach fuhren alle Anwesenden in die Bärnstubn in Bärngschwendt um weiter über das aktuelle Thema E-Mobilität zu diskutieren. Henning Wolf präsentierte weitere Zahlen: So gab es in Deutschland im Jahr 2014 schon 1,2 Mill. E-Bikes, 2015 bereits 2,5 Mill. , 2016 soll die Produktion schon restlos verkauft sein. Die Nachfrage scheint alle Erwartungen zu übertreffen. Der Anteil an E-Bikes betrug 2015 bereits 12,5% am Gesamt-Fahrradmarkt. Der Pendelradius mit E-Bikes wird um den Faktor 3 gegenüber dem normalen Radius vergrößert. 4,5 Millionen Deutsche verbrachten 2015 einen Fahrradurlaub von mindestens 3 Tagen, 40% der E-Bikes werden auch zur Fahrt in die Arbeit genutzt.

Alle Anwesenden waren der Überzeugung, dass E-Bikes und ihr Tourismus auch für Ruhpolding von immer größerer Bedeutung wird und deshalb auch verstärkt Ladestationen und Lademöglichkeiten angeboten werden müssen.

Da man in der Bärnstubn mit Blick auf den Unternberg saß, kam sofort auch die Frage nach der vergangenen Skisaison und den Planungen zum Bikepark zur Sprache. Henning Wolf berichtete von der sehr sehr schwierigen Wintersaison, die nur durch den guten vorherigen Winter und die Treue der Fördervereinsmitglieder überstanden werden konnte. Die Planungen für einen möglichen Bikepark sind weiter fortgeschritten, Detailpläne liegen bereits vor und nach einem noch ausstehenden Gespräch mit einem Eigentümer und der Gleitschirmschule wird die zweite Behördenrunde eingeleitet.

Erfreut hörten die Anwesenden ebenfalls, dass sich schon zahlreiche Hoteliers und Geschäftsbetriebe bereit erklärt haben, sich an diesem Projekt zu beteiligen und auch die Gemeinde und die RTG sich sehr positiv zu diesem Thema äußern.

Aus dem Gemeinderat berichteten die anwesenden Gemeinderäte Ludwig Böddecker und Thomas Ringsgwandl über den aktuellen Stand des „ sogenannten Schwarzbaus“ von Ruhpolding und die Entwicklungen im neuen Sportausschuß der Chiemgau Arena sowie über die sehr günstigen Angebote zum Umbau des Bahnhofes. Erneut wurde nachgefragt, ob es nicht möglich wäre, Planungsbilder des Umbaus am Bauzaun anzubringen, damit sich Einwohner und Urlauber ein Bild von dem neuen Komplex machen könnten.

Elke Loders informierte noch über die „Aufregungen“ rund um die pauschalen Kündigungen von drei Asyl-Unterkunfts-Betrieben in Ruhpolding, die nach mehreren Diskussionsrunden vom Landratsamt größtenteils zurückgenommen wurden und wieder Ruhe eingekehrt ist.

Abschliessend informierte Jochen Metzger noch die Anwesenden, dass der VRB-Jahresmitgliedsbeitrag im Juni 2016 eingezogen wird.

Gegen 22:00 Uhr schloss Henning Wolf diese Monatsversammlung, bei der wieder einmal festgestellt wurde, was für ein nettes Kleinod die Bärnstubn in der Zwischenzeit geworden ist.

Interessante Internetlinks:

 

Jahreshauptversammlung VRB Juni 2016

 

Die nächste Monatsversammlung ist gleichzeitig die Jahreshauptversammlung der VRB und findet am Donnerstag, 23.06.2016 um 19:30 Uhr im Zellerhof beim Zeller Sepp im Seinem Salon Stadl, Gstatt 5 statt. Über ein zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen!

VRB-Monatsversammlung 31. März 2016

VRB sieht Kunstschneeproduktion für touristische Zwecke kritisch

Gleich zu Beginn der letzten Monatsversammlung im Hotel zur Post ging der erste Vorsitzende Hermann Hipf auf die positive Entwicklung der Tourismuszahlen ein. So konnte die Gemeinde in den ersten vier Monaten (Nov-März) einen Zuwachs von +14,8% (+5.000) bei den Gästen und + 9,8% bei den Übernachtungen (+18.400) verzeichnen.  Bei diesen Zahlen schlug natürlich der Januar mit dem von Oberhof übernommen Biathlon WeltCup verstärkt zu buche. Allein in diesem Monat konnten 12.000 mehr Übernachtungen generiert werden, wobei der WeltCup ca. 10.000 Übernachtungen  einbrachte. Bei aller Euphorie besteht leider immer noch die große Problematik des Bettenschwunds. In 2015/2016 wurden bisher 24 Betriebe mit einer Bettenanzahl von 150 Betten stillgelegt. Dieser Trend ist leider ungebrochen und es wurde noch kein adäquates Mittel gefunden hier entgegen zu wirken. Sehr gelobt wurden von den Anwesenden das neue Format der Gastgeberversammlung und der Wille zu Veränderungen bei den Verantwortlichen. Es bleibt zu hoffen dass noch mehr Gastgeber diese Veranstaltung nutzen um sich über die Veränderungen und die Zielrichtung des Tourismus informieren und aktiv an der Zukunft mitarbeiten.

Hipf stellte die Idee der „Kunstschneeproduktion für touristische Zwecke“ vor. Um im Falle einer schlechten Schneelage gerüstet zu sein, wird von Gemeindeseite her angedacht, über einen örtlichen Anbieter ca. 2.000 m³ Kunstschnee einzukaufen. Dieser soll für die Belegung einer ca. 800 m langen Loipe im Ampelbereich verwendet werden. Ähnliches wird bereits seit einigen Jahren in Reit im Winkl erfolgreich umgesetzt. Die anschließende Diskussion verdeutlichte sehr schnell, dass dieses Vorhaben unter den Anwesenden sehr kritisch und als „rückwärtsgewandt“ betrachtet wird. Es brächte den Ort nicht weiter wenn im Ortsgebiet ein weißes Band eine grüne Wiese durchzieht und damit geworben wird, dass der Gast bei uns beste Bedingungen zum Langlaufen vorfinden würden. Die mögliche Investitionssumme von ca. 25.000 Euro (incl. Transport, Ausbringung und kontinuierlicher Pflege) solle besser in die Erweiterung und Verbesserung von Alternativangeboten investiert werden. Der letzte Winter hätte ja gezeigt, dass trotz des Schneemangels im Nov/Dez insgesamt +15% (+1.300) mehr Gäste verzeichnet werden konnten. Des Weiteren würde diese Aktion im Widerspruch zu unserem „wildromantischen“ Leitsatz stehen. Die anwesenden VRB-Gemeinderäte versprachen diese Punkte an die Verantwortlichen heranzutragen und dieses Projekt noch einmal entsprechend zu diskutieren.

Nachdem der Haushalt 2016, die Ablehnung des Reisemobilhafens durch den Gemeinderat und die positive Geschäftsentwicklung der RTG in 2015 detailliert besprochen wurden, verabschiedete sich Hipf mit einem Ausblick auf die anstehenden Termine bei allen Anwesenden und bedankte sich für die gelungene Versammlung und die sehr guten Beiträge.

VRB-Monatsversammlung 18. Februar 2016

Altes Hotel mit neuen Gesichtern

Wer an unserer letzten Monatsversammlung teilnahm konnte feststellen, wie schön im Hotel Sonnenhof die Holzvertäfelungen in den Gasträumen immer noch sind. So begrüßte Hermann Hipf die Teilnehmer in angenehmem Ambiente und berichtete gleich zu Beginn, dass der Baubeginn für das zwischenzeitlich von der Immobilien AG erworbene Hotelprojekt „a-ja Ruhpolding. Das Resort“ voraussichtlich im Sommer ist und die Fertigstellung für Ende 2017 anvisiert wird.

Es folgte die Information über die Besucherzahlen zu den beiden Weltcups. So dürfen wir mit 20.600 Besucher beim „Oberhof“-WeltCup und insgesamt 66.500 beim „Ruhpolding“-Weltcup durchaus zufrieden sein. Bei den Oberhofer-Zahlen war zu erkennen, dass ca. 1/3 der Zuschauer ihre bereits in Oberhof gekauften Karten nutzten und nach Ruhpolding reisten (ca. 10.000 zusätzliche Übernachtungen). Auch die Einschaltquoten waren wieder sehr erfreulich und zeigten für den ersten WeltCup einen Schnitt von 26,5% Marktanteil, wohin gegen beim Ruhpolding-Weltcup am Wochenende sogar ein Schnitt von 30,6% erreichte wurde.

Bei den Tourismuszahlen konnte Hipf ein deutliches Plus verkünden. Im  Januar erzielten wir +20,6% bei den Übernachtungen (+12.125) und +26,5% bei den Gästen (+2.673) im Vergleich zum Vorjahr. Auch das Vita Alpina konnte im gleichen Zeitraum 2.700 Besucher mehr verzeichnen. Vergleicht man den Gesamtzeitraum 2015 zu 1016 (Nov-Jan) ergibt sich ein Plus von +14,1 % ÜN (+14.131) und +21,4% Gäste (+3.955). Es wäre schön, wenn dieser Trend anhält!

Zwischenzeitlich sind die vielen Eler-Leader-Projekte aus den Jahren 2008-2014 abgerechnet, wofür der Gemeindeanteil bei ca. € 211.000 liegt. Damit wurden alle unsere Wanderwege einheitlich beschildert, viele Info-Tafeln an Ausgangspunkten aufgestellt, der Kreuzweg in der Uschlau und das Holzknechtmuseum (HKM) gefördert, um nur einiges zu nennen. Bei dieser Gelegenheit informierte Hermann Hipf auch über die neue Museumsleitung im Museum, Herrn Simon Hamper, von dem sich die Gemeinde einige neue Impulse erhofft.

Ein weiteres großes Thema war der in der Presse oft erwähnte „Naturpark Chiemsee-Chiemgauer Alpen“, über deren Teilnahme der Gemeinderat in der letzten Sitzung zu entscheiden hatte. Nachdem hier noch viele Ungereimtheiten und Details bei der Planung bestehen, entschied sich der GR mit 18:2 Stimmen gegen eine Teilnahme.

Auch die Zahlen der Asylbewerber beschäftigte den Teilnehmerkreis. Besorgniserregend dabei ist, dass der Landkreis bis zum 31.12.2016 mit 5.678 Personen rechnet – im Vergleich zum 01.02.2016 mit 1.853 anwesenden Asylbewerbern. In Ruhpolding sind derzeit 163 Personen untergebracht und, wenn die Prognose zutrifft, werden es Ende 2016 insgesamt 225 Personen sein. Viele Gemeinden im Landkreis schaffen es leider nicht, geeignete Unterkünfte bereit zu stellen.

Der vom Gemeinderat neu gebildete AK „Sport & CAR“ war das letzte Thema von Hermann Hipf. Hier wurde seit Mitte Dezember in drei bereits stattgefundenen Sitzungen überlegt, wie man die „Biathlonthemen“ besser organisieren und gestalten kann, denn die Belastungsgrenze der Gemeinde als Veranstalter ist bereits erreicht und auf Dauer gesehen so nicht haltbar.

In der abschließenden Diskussion wurde u.a. der geplante Stallneubau in Wasen heftig debattiert und wie üblich gab es Pro und Contra. Aus dem Teilnehmerkreis wurde auch der Wunsch geäußert, den künstlichen Schnee aus der Chiemgau-Arena verstärkt für touristische Zwecke zu nutzen und z.B. im Bereich der Ampel oder auf der Siechern Wiese eine Loipe für unsere Gäste präparieren.

Die letzten Teilnehmer unternahmen mit Alfons Pichler noch einen Hotel-Rundgang, begutachteten die bereits mit viel Phantasie sanierten Bäder und die immer noch tadellosen Zimmer-Einrichtungen mit guter alter Handwerksarbeit. Wir wünschen der neuen Besitzer-Familie alles Gute und viel Erfolg.

EL / HH