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Gemeinderatswahl 1984

Wahlprogramm VRB 1984
Wahlprogramm VRB 1984

Gemeinderatswahl 1984

Am 6. Januar 1984 traf sich eine erstaunlich große Schar Ruhpoldinger aus den verschiedensten Berufen, Ortsteilen, Vereinen und Altersgruppen und beschlossen, bei der anstehenden Gemeinderatswahl zu kandidieren. Als dies im Gemeindeanzeiger bekannt gemacht wurde und sich diese Nachricht wie ein Lauffeuer in Ruhpolding verbreitete, da wurden die „VRB’ler“, insbesondere von den etablierten Parteien belächelt und die Kandidatur als aussichtslos bezeichnet. Als im Wahlkampf die Bewerbung Ruhpoldings mit Berchtesgaden für die Olympischen Winterspiele zu einem Hauptthema wurde, stellte sich die VRB so dar, wie sie es auch künftig sein sollte. Neben Befürwortern gab es Gegner, keinen Zwang zu einem Thema, jeder für sich, seinem Gewissen, seiner Einstellung und Verantwortung verpflichtet. Durch einen guten Wahlkampf und die Unterstützung vieler Ruhpoldinger ging die „VRB“ gestärkt in die Gemeinderatswahl 1984.

Das für viele Unfassbare trat ein: Die Ruhpoldinger gaben der „Vereinigung Ruhpoldinger Bürger“ mit 12.003 Stimmen ihr Vertrauen. Dies bedeutete drei Sitze im Gemeinderat und für Mathias Hallweger, Pongratz Haßlberger und Gebhard Steinbacher den Einzug in das Rathaus. Dieser Erfolg war der ausgewogenen Kandidatenliste, den Sachthemen und dem Wunsch nach einer neuen Kraft im Gemeinderat zu verdanken. Durch diese drei Sitze war unter anderem die Ratsmehrheit der CSU gebrochen. Dass dieser Wahlerfolg keine große Freude bei den Parteien hervorrief kann man sich vorstellen. Jedenfalls wurde den „Neulingen“ die Arbeit im Gemeinderat anfangs nicht leicht gemacht. Doch durch gute Argumente, sachbezogene Gemeindepolitik, Kompetenz bei den Sachthemen, den Einsatz bei den wichtigen Themen der Landwirtschaft, Umwelt und Energie sowie im Tourismus wurden die letzten Vorbehalte der politischen „Gegner“ abgebaut. Denn im Gemeinderat kann es nur um die Sache gehen und nicht um das Parteiwohl.

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