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AKTUELL

BERICHT | FRAUEN. FRÜHSTÜCK. ZUKUNFT

7/1/2026

 
​Parteiübergreifender Austausch in Ruhpolding 

Rund 40 Frauen folgten der Einladung der VRB zum Frauenfrühstück und nutzten die Gelegenheit zum offenen Gespräch. Vertreterinnen aller politischen Gruppierungen waren anwesend, was dem Treffen einen besonderen Charakter verlieh. Die Idee zu diesem Format stammt von Gitti Linsmeier und Katrin Nachbar, die mit dem Frauenstammtisch u. a. auch Räume für frauen- und familienrelevante Themen schaffen möchten. 

Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen von Maria Hipf, Vorstand der VRB sowie Ruhpoldinger Familienbeauftragte. In ihrem Beitrag informierte sie kurz über ihre Aufgaben und die aktuellen Herausforderungen. Derzeit leben wieder mehr ukrainische Familien in Ruhpolding. Aus Sicht der Familienbeauftragten besteht hier noch Bedarf an stärkerer Betreuung und Integration. 

Positiv hervorgehoben wurde das umfangreiche Freizeitangebot in Ruhpolding. Ob christlich, sportlich, musikalisch oder im Traditionsbereich – Kinder und Familien fänden zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen.  Ein ausdrücklicher Dank galt den Vereinen vor Ort für Ihre Arbeit und Engagement. Gleichzeitig bleibt bezahlbarer Wohnraum ein zentrales Thema, das sich immer wieder in der Arbeit der Familienbeauftragten widerspiegelt. 

Gitti Linsmeier erläuterte ihre Motivation für das Frauenfrühstück. Ihrer Ansicht nach seien Frauen im Gemeinderat noch immer unterrepräsentiert. Unterstützung solle dabei nicht nur parteiintern, sondern parteiübergreifend stattfinden. Ziel sei ein sachlicher, verbindender Austausch über alle Gruppierungen hinweg. Als positives Zeichen wurde gewertet, dass die Wahl am 8. März, dem Weltfrauentag, stattfindet. 

Im Hinblick auf den Wahlkampf wurde angemerkt, dass stark diskutierte Projekte wie der Festsaal oft im Vordergrund stünden, während lebensnahe Themen von Familien und Frauen zu wenig Beachtung fänden. Als Beispiel wurde die Dorflinie genannt, die insbesondere für außerhalb wohnende Familien und Seniorinnen und Senioren den Alltag erschwere – etwa beim Heimweg der Kinder vom Bahnhof oder bei Arzt- und Einkaufsterminen der Senioren. 

Ein weiteres Anliegen war der Jugendtreff. Der Umzug ins Haus Regenbogen sei gut gelungen, die Wiedereröffnung ist für den 9. Januar 2026 geplant. Sie bat darum, dem neuen Standort eine Chance zu geben und bestehende Vorurteile abzubauen. Die Aufsicht sei durchgehend gewährleistet. 

Katrin Nachbar betonte, dass das Frühstück bewusst locker und offen gestaltet sei, um Frauen den Zugang zu erleichtern und Themen aus allen Altersgruppen zu sammeln. Gemeinderätin Maria Haßlberger rief dazu auf, Monatsversammlungen stärker zu besuchen, um Anliegen direkt einzubringen. 

An den Tischen entwickelten sich im weiteren Verlauf angeregte Diskussionen. In gemütlicher Atmosphäre wurden zahlreiche Gespräche geführt und viele Themen und Anregungen gesammelt, die den Frauen besonders wichtig sind. Genannt wurden unter anderem ein vierteljährlicher parteiübergreifender Frauenstammtisch, eine verbesserte Kommunikation, mehr Transparenz, Barrierefreiheit sowie der weiterhin drängende Bedarf an günstigem Wohnraum.

Das Frauenfrühstück endete durchwegs in positiver Stimmung und dem Wunsch nach einer Fortsetzung dieses offenen Dialogs. 

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    AUTOR

    Hermann Hipf

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