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Parteiübergreifender Austausch in Ruhpolding
Rund 40 Frauen folgten der Einladung der VRB zum Frauenfrühstück und nutzten die Gelegenheit zum offenen Gespräch. Vertreterinnen aller politischen Gruppierungen waren anwesend, was dem Treffen einen besonderen Charakter verlieh. Die Idee zu diesem Format stammt von Gitti Linsmeier und Katrin Nachbar, die mit dem Frauenstammtisch u. a. auch Räume für frauen- und familienrelevante Themen schaffen möchten. Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen von Maria Hipf, Vorstand der VRB sowie Ruhpoldinger Familienbeauftragte. In ihrem Beitrag informierte sie kurz über ihre Aufgaben und die aktuellen Herausforderungen. Derzeit leben wieder mehr ukrainische Familien in Ruhpolding. Aus Sicht der Familienbeauftragten besteht hier noch Bedarf an stärkerer Betreuung und Integration. Positiv hervorgehoben wurde das umfangreiche Freizeitangebot in Ruhpolding. Ob christlich, sportlich, musikalisch oder im Traditionsbereich – Kinder und Familien fänden zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen. Ein ausdrücklicher Dank galt den Vereinen vor Ort für Ihre Arbeit und Engagement. Gleichzeitig bleibt bezahlbarer Wohnraum ein zentrales Thema, das sich immer wieder in der Arbeit der Familienbeauftragten widerspiegelt. Gitti Linsmeier erläuterte ihre Motivation für das Frauenfrühstück. Ihrer Ansicht nach seien Frauen im Gemeinderat noch immer unterrepräsentiert. Unterstützung solle dabei nicht nur parteiintern, sondern parteiübergreifend stattfinden. Ziel sei ein sachlicher, verbindender Austausch über alle Gruppierungen hinweg. Als positives Zeichen wurde gewertet, dass die Wahl am 8. März, dem Weltfrauentag, stattfindet. Im Hinblick auf den Wahlkampf wurde angemerkt, dass stark diskutierte Projekte wie der Festsaal oft im Vordergrund stünden, während lebensnahe Themen von Familien und Frauen zu wenig Beachtung fänden. Als Beispiel wurde die Dorflinie genannt, die insbesondere für außerhalb wohnende Familien und Seniorinnen und Senioren den Alltag erschwere – etwa beim Heimweg der Kinder vom Bahnhof oder bei Arzt- und Einkaufsterminen der Senioren. Ein weiteres Anliegen war der Jugendtreff. Der Umzug ins Haus Regenbogen sei gut gelungen, die Wiedereröffnung ist für den 9. Januar 2026 geplant. Sie bat darum, dem neuen Standort eine Chance zu geben und bestehende Vorurteile abzubauen. Die Aufsicht sei durchgehend gewährleistet. Katrin Nachbar betonte, dass das Frühstück bewusst locker und offen gestaltet sei, um Frauen den Zugang zu erleichtern und Themen aus allen Altersgruppen zu sammeln. Gemeinderätin Maria Haßlberger rief dazu auf, Monatsversammlungen stärker zu besuchen, um Anliegen direkt einzubringen. An den Tischen entwickelten sich im weiteren Verlauf angeregte Diskussionen. In gemütlicher Atmosphäre wurden zahlreiche Gespräche geführt und viele Themen und Anregungen gesammelt, die den Frauen besonders wichtig sind. Genannt wurden unter anderem ein vierteljährlicher parteiübergreifender Frauenstammtisch, eine verbesserte Kommunikation, mehr Transparenz, Barrierefreiheit sowie der weiterhin drängende Bedarf an günstigem Wohnraum. Das Frauenfrühstück endete durchwegs in positiver Stimmung und dem Wunsch nach einer Fortsetzung dieses offenen Dialogs.
Zur Aufstellungsversammlung der Kandidaten der VRB fanden sich zahlreiche interessierte Bürger im Seminarraum der Alten Post ein. Nach einigen musikalischen Stücken eröffnete die Erste Vorsitzende Maria Hipf die Veranstaltung.
Die VRB bestehe nun seit 40 Jahren und sie sei stolz darauf, erneut eine starke Liste engagierter und politisch interessierter Kandidaten präsentieren zu können. Besonders freue sie, dass der Frauenanteil in diesem Jahr deutlich gesteigert werden konnte. Ihr Kollege in der Doppelspitze, Thomas Ringsgwandl, ergänzte, dass es erfreulich sei, dass sich auch parteiübergreifend genügend Kandidaten gefunden hätten – etwas, das im Vorfeld angesichts einer zusätzlichen Gruppierung als große Herausforderung galt. Anschließend sprach unser Bürgermeisterkandidat Justus Pfeifer. Er hob hervor, was in den vergangenen Jahren erreicht wurde – von der Unterstützung der Vereine über das Projekt „Champus Chiemgau“ bis hin zu neuen Kindergartenplätzen und Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum. Auch künftig wolle er sich mit voller Kraft für eine positive Entwicklung Ruhpoldings einsetzen. Die Vorstellung der Kandidaten moderierte anschließend Hermann Hipf. In kurzen Interviews konnten sich die Besucher ein persönliches Bild der Bewerber machen. Von den Ersatzkandidaten bis hin zur Spitze zeigte sich schnell die Vielfalt des Teams – darunter viele, die sich seit Jahren ehrenamtlich im sozialen Bereich engagieren. Mit folgendem Team möchte sich die VRB bei den Bürgern für die Wahl 2026 bewerben: 1. Ludwig Böddecker, 63 Jahre alt, zweiter Bürgermeister, Bezirksalmbauer und langjähriges Mitglied des Gemeinderats. Böddecker appellierte an die Verantwortung der Gemeinderatsmitglieder und forderte, bei allen Entscheidungen zu überlegen, ob man diese auch mit eigenen Mitteln so treffen würde. „Viele Ruhpoldinger sind heute verwöhnt, aber nicht alles kann so weitergehen“, so Böddecker. 2. Maria Hipf, 54 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern, ist Grundschulrektorin und seit 2020 zusammen mit Thomas Ringsgwandl die Doppelspitze der VRB. Ihr Beruf bringt es mit sich, dass ihr die Themen Schule, Bildung, Kinderbetreuung und das Freizeitangebot für unsere Familien wichtig sind. Als Familienbeauftragte der Gemeinde stellte sie fest, dass die Hilfsbereitschaft im Ort groß ist und bedankte sich dafür. Die Idee eines parteiübergreifenden politischen Frauentreffs möchte sie mit ihren Mitkandidatinnen umsetzen. 3. Thomas Ringsgwandl, 53 Jahre alt, Maler, Musiker und seit fast zwölf Jahren Mitglied des Gemeinderats. Er erklärte, warum er zunächst gezögert habe, sich erneut aufstellen zu lassen. Doch nun, da die Planungen für den Saal sowie die damit verbundenen Projekte rund um Kurpark und Schwimmbad in der nächsten Legislaturperiode „ins Eingemachte gehen“, wolle er doch noch weiterhin bei diesen Themen aktiv mitgestalten. 4. Gitti Linsmeier, 48 Jahre alt, Buchhalterin und Gastgeberin, ist seit 2018 Leiterin des Ruhpoldinger Jugendtreffs und ein engagiertes Mitglied der Gemeinschaft. Sie kritisierte die mangelnde Kommunikation im Gemeinderat und plädierte dafür, auch über alltägliche Themen, die die Bürger betreffen, respektvoll zu sprechen. 5. Hermann Hipf, 53 Jahre alt, seit 18 Jahren im Gemeinderat tätig, Engineering Manager und Präsident des Biathlon Organisationskomitees, wies neben der Pflichtaufgabe Sanierung Kläranlage auch auf die weiteren großen bevorstehenden Herausforderungen hin: das Pfarrzentrum und die Sanierung des Vita Alpinas mit Freibad. Dabei betonte er, wie wichtig es ist, die finanzielle Belastbarkeit der Gemeinde nicht zu überschreiten. „Wir können nur das umsetzen, was wir uns auch wirklich leisten können.“ Weitere Kandidaten auf der Liste sind: 6. Christian Siglbauer (49), Fliesenleger 7. Thomas Müller (57), Landwirt 8. Anna Maier (50), Steuerfachangestellte und Landwirtin 9. Stephanie Aicher (35), Zollbeamtin 10. Stefan Brügmann (46), Berufsschullehrer 11. Katrin Nachbar (44), Journalistin/Redakteurin 12. Kolja Zimmermann (52), stellvertretender Forstbetriebsleiter 13. Katharina Guggenbichler (38), Informatikkauffrau 14. Philipp Feininger (41), Manager IT & Operations 15. Dr. Ulrike Pfeifer (71), Ärztin 16. Katharina Kellndorfer (43), Physiotherapeutin 17. Mario Zauner (39), Gebirgsjägerfeldwebel 18. Simon Nagl (47), Musikschulleiter und Musiker 19. Rudi Gruttauer (73), technischer Regierungsinspektor A.D. 20. Florian Müller (37), Gastwirt und Koch Die Ersatzkandidatinnen der VRB sind Gitti Horn (56), Marketingmitarbeiterin, und Maike Siglbauer (47), Pöschl´s Schmankerl-Ladl. „Was lange währt, wird endlich gut!" Einige Bürgermeister und Gemeinderatsgremien haben bereits daran gearbeitet und jetzt wird es endlich verwirklicht. Auch wir als VRB-Fraktion sind froh, dass dieser Meilenstein gesetzt wurde. Jetzt müssen wir hart an der Umsetzung arbeiten. Es gilt die Grünflächen behutsam und nachhaltig zu bebauen – für einheimische Betriebe, ohne Industrie- und große Lagerhallen.“ Text von Justus Pfeifer unter seinen Posts auf Facebook & Instagram👍Paukenschlag für Ruhpolding!
Ich freue mich sehr, dass wir in Neustadl über 5 Hektar Gewerbegrund zur Weiterentwicklung unserer heimischen Familienbetriebe erwerben konnten. Für mich bedeutet dieser Kauf: - Familienbetriebe können in Ruhpolding bleiben und wachsen - Neue Unternehmen können zu uns nach Ruhpolding kommen - die Finanzkraft der Gemeinde entwickelt sich durch wachsende Gewerbesteuereinnahmen langfristig positiv - Arbeitsplätze werden gesichert und unsere Region gestärkt Nach Jahrzehnten ist es endlich gelungen, diesen wichtigen Schritt für die Zukunft unserer Gemeinde zu gehen. Ein herzliches Dankeschön an die bisherigen Eigentümer, die diesen Kauf ermöglicht haben! Übrigens: Es ist der größte zusammenhängende Flächenkauf seit dem Zeller-Bauernhof, auf dem heute das Aja Hotel steht. #Ruhpolding #Gemeinde #Gewerbe #ZukunftGestalten #Familienbetriebe #Arbeitsplätze #Neustadl #Gewerbe #Wachsen #chiemgau #bayern #wirtschaft #wachstum #allesnebenbei @wirtschaftsverband.ruhpolding @campus_chiemgau @chiemgau_gmbh @chiemseechiemgau AUCH WIR STELLEN AUF!Nachdem die FREIEN WÄHLER und die CSU ihre Kandidatenlisten für die Kommunalwahl 2026 präsentiert haben, sind jetzt wir an der Reihe. Ohne Versteck- und Ratespiel werden wir unsere Kandidaten am FREITAG, den 28.11.25 um 19:30 Uhr im Hotel zur POST (Seminarraum) vorstellen. Jeder interessierte Bürger ist herzlich dazu eingeladen.
Mia g'frein uns auf Eich! Einladung zur Monatsversammlung am 26.06.2025Ab 19:30 Uhr lädt die VRB im Hotel zur Post, Jägerstüberl, zur Monatsversammlung ein.
Hierbei wird sich der Ruhpoldinger Wirtschaftsverband unter der neuen Führung vorstellen. Ebenfalls wollen wir uns zwanglos über aktuelle Themen unterhalten. Unsere Mitglieder sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlichen eingeladen. Wir freuen uns auf anregende Diskussionen. Es war an der Zeit unserer Homepage ein "face lift" zu verpassen und in einigen Bereichen zu verschlanken.
Wir hoffen, sie gefällt Euch! |
AUTORHermann Hipf Archiv
Januar 2026
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