2026
01.2026 - FRAUEN. FRÜHSTÜCK. ZUKUNFT
Parteiübergreifender Austausch in Ruhpolding
Rund 40 Frauen folgten der Einladung der VRB zum Frauenfrühstück und nutzten die Gelegenheit zum offenen Gespräch. Vertreterinnen aller politischen Gruppierungen waren anwesend, was dem Treffen einen besonderen Charakter verlieh. Die Idee zu diesem Format stammt von Gitti Linsmeier und Katrin Nachbar, die mit dem Frauenstammtisch u. a. auch Räume für frauen- und familienrelevante Themen schaffen möchten.
Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen von Maria Hipf, Vorstand der VRB sowie Ruhpoldinger Familienbeauftragte. In ihrem Beitrag informierte sie kurz über ihre Aufgaben und die aktuellen Herausforderungen. Derzeit leben wieder mehr ukrainische Familien in Ruhpolding. Aus Sicht der Familienbeauftragten besteht hier noch Bedarf an stärkerer Betreuung und Integration.
Positiv hervorgehoben wurde das umfangreiche Freizeitangebot in Ruhpolding. Ob christlich, sportlich, musikalisch oder im Traditionsbereich – Kinder und Familien fänden zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen. Ein ausdrücklicher Dank galt den Vereinen vor Ort für Ihre Arbeit und Engagement. Gleichzeitig bleibt bezahlbarer Wohnraum ein zentrales Thema, das sich immer wieder in der Arbeit der Familienbeauftragten widerspiegelt.
Gitti Linsmeier erläuterte ihre Motivation für das Frauenfrühstück. Ihrer Ansicht nach seien Frauen im Gemeinderat noch immer unterrepräsentiert. Unterstützung solle dabei nicht nur parteiintern, sondern parteiübergreifend stattfinden. Ziel sei ein sachlicher, verbindender Austausch über alle Gruppierungen hinweg. Als positives Zeichen wurde gewertet, dass die Wahl am 8. März, dem Weltfrauentag, stattfindet.
Im Hinblick auf den Wahlkampf wurde angemerkt, dass stark diskutierte Projekte wie der Festsaal oft im Vordergrund stünden, während lebensnahe Themen von Familien und Frauen zu wenig Beachtung fänden. Als Beispiel wurde die Dorflinie genannt, die insbesondere für außerhalb wohnende Familien und Seniorinnen und Senioren den Alltag erschwere – etwa beim Heimweg der Kinder vom Bahnhof oder bei Arzt- und Einkaufsterminen der Senioren.
Ein weiteres Anliegen war der Jugendtreff. Der Umzug ins Haus Regenbogen sei gut gelungen, die Wiedereröffnung ist für den 9. Januar 2026 geplant. Sie bat darum, dem neuen Standort eine Chance zu geben und bestehende Vorurteile abzubauen. Die Aufsicht sei durchgehend gewährleistet.
Katrin Nachbar betonte, dass das Frühstück bewusst locker und offen gestaltet sei, um Frauen den Zugang zu erleichtern und Themen aus allen Altersgruppen zu sammeln. Gemeinderätin Maria Haßlberger rief dazu auf, Monatsversammlungen stärker zu besuchen, um Anliegen direkt einzubringen.
An den Tischen entwickelten sich im weiteren Verlauf angeregte Diskussionen. In gemütlicher Atmosphäre wurden zahlreiche Gespräche geführt und viele Themen und Anregungen gesammelt, die den Frauen besonders wichtig sind. Genannt wurden unter anderem ein vierteljährlicher parteiübergreifender Frauenstammtisch, eine verbesserte Kommunikation, mehr Transparenz, Barrierefreiheit sowie der weiterhin drängende Bedarf an günstigem Wohnraum.
Das Frauenfrühstück endete durchwegs in positiver Stimmung und dem Wunsch nach einer Fortsetzung dieses offenen Dialogs.
Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen von Maria Hipf, Vorstand der VRB sowie Ruhpoldinger Familienbeauftragte. In ihrem Beitrag informierte sie kurz über ihre Aufgaben und die aktuellen Herausforderungen. Derzeit leben wieder mehr ukrainische Familien in Ruhpolding. Aus Sicht der Familienbeauftragten besteht hier noch Bedarf an stärkerer Betreuung und Integration.
Positiv hervorgehoben wurde das umfangreiche Freizeitangebot in Ruhpolding. Ob christlich, sportlich, musikalisch oder im Traditionsbereich – Kinder und Familien fänden zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen. Ein ausdrücklicher Dank galt den Vereinen vor Ort für Ihre Arbeit und Engagement. Gleichzeitig bleibt bezahlbarer Wohnraum ein zentrales Thema, das sich immer wieder in der Arbeit der Familienbeauftragten widerspiegelt.
Gitti Linsmeier erläuterte ihre Motivation für das Frauenfrühstück. Ihrer Ansicht nach seien Frauen im Gemeinderat noch immer unterrepräsentiert. Unterstützung solle dabei nicht nur parteiintern, sondern parteiübergreifend stattfinden. Ziel sei ein sachlicher, verbindender Austausch über alle Gruppierungen hinweg. Als positives Zeichen wurde gewertet, dass die Wahl am 8. März, dem Weltfrauentag, stattfindet.
Im Hinblick auf den Wahlkampf wurde angemerkt, dass stark diskutierte Projekte wie der Festsaal oft im Vordergrund stünden, während lebensnahe Themen von Familien und Frauen zu wenig Beachtung fänden. Als Beispiel wurde die Dorflinie genannt, die insbesondere für außerhalb wohnende Familien und Seniorinnen und Senioren den Alltag erschwere – etwa beim Heimweg der Kinder vom Bahnhof oder bei Arzt- und Einkaufsterminen der Senioren.
Ein weiteres Anliegen war der Jugendtreff. Der Umzug ins Haus Regenbogen sei gut gelungen, die Wiedereröffnung ist für den 9. Januar 2026 geplant. Sie bat darum, dem neuen Standort eine Chance zu geben und bestehende Vorurteile abzubauen. Die Aufsicht sei durchgehend gewährleistet.
Katrin Nachbar betonte, dass das Frühstück bewusst locker und offen gestaltet sei, um Frauen den Zugang zu erleichtern und Themen aus allen Altersgruppen zu sammeln. Gemeinderätin Maria Haßlberger rief dazu auf, Monatsversammlungen stärker zu besuchen, um Anliegen direkt einzubringen.
An den Tischen entwickelten sich im weiteren Verlauf angeregte Diskussionen. In gemütlicher Atmosphäre wurden zahlreiche Gespräche geführt und viele Themen und Anregungen gesammelt, die den Frauen besonders wichtig sind. Genannt wurden unter anderem ein vierteljährlicher parteiübergreifender Frauenstammtisch, eine verbesserte Kommunikation, mehr Transparenz, Barrierefreiheit sowie der weiterhin drängende Bedarf an günstigem Wohnraum.
Das Frauenfrühstück endete durchwegs in positiver Stimmung und dem Wunsch nach einer Fortsetzung dieses offenen Dialogs.
02.2026 - Politischer ascherdonnerstag
Ein etwas anderer Wahlwerbungs-Abend der VRB Ruhpolding
Für eine „etwas andere Wahlwerbung“ sorgte die „Vereinigung Ruhpoldinger Bürger“ VRB mit ihrem „Politischen Ascherdonnerstag“ in der voll besetzten „Jockl Alm“. Eine Veranstaltung mit humorvollen Spitzen an die Mitbewerber und keinen „Politischen Haudrauf-Aschermittwoch“ versprachen Thomas Ringsgwandl sowie Maria und Hermann Hipf und erinnerten nachdenklich und dankbar an die verstorbene 3. Bürgermeisterin Sigi Haitzer. Die anwesenden Kandidaten der VRB-Liste eröffneten mit abgewandelten Reimen frei nach dem Biermösl-Lied „Seid’s alle da?“ den Abend. Neben den musikalischen Begleitern Hansi Hallweger an der Ziach und Thomas Ringsgwandl an der Gitarre konnte sich auch gleich Gitti Linsmeier als ausgezeichnete Sängerin outen, als sie zusammen mit dem Gitarristen die derzeitige brisante Stimmung im Ruhpolding Wahlkampf dokumentierte.
„Jedes Ding hat drei Seiten - eine positive, eine negative und eine komische“, zitierte Hermann Hipf den bekannten Komiker Karl Valentin und versprach als Moderator der Veranstaltung: „Wir wollen heute nicht kämpfen und uns mit fremden Federn schmücken - wir möchten uns heute politisch, humoristisch und musikalisch vorstellen. Seit Wochen höre man sehr oft Halbwahrheiten, Viertelwahrheiten, Achtelwahrheiten und Unwahrheiten über die Arbeit des Gemeinderates zu bekannten Themen wie Kurhaus, Veranstaltungssaal, Schwimmbad, Pfarrzentrum oder Vereinsarbeit, musste Hipf feststellen und fragte sich: „Warum schaffen wir es nicht, die Informationen so zum Bürger zu bringen, dass er etwas damit anfangen kann? Wenn wir es oft schon nicht schaffen, dass alle Gemeinderäte mit der gleichen Information den Sitzungssaal verlassen. Gemeinderatsarbeit sei immer „Gemeinschaftsarbeit“ betonte er und erinnerte daran, dass zur Demokratie auch die Akzeptierung von Mehrheitsbeschlüssen und die Anerkennung anderer Meinungen gehöre. Mit humorvollen Spitzen an die Urheber streifte er dabei emotionsgeladene Themen wie Bürgermeister-Dienstwagen, Biathlon und Championspark. Es gäbe viele gute Ideen, doch wäre es oft sinnvoller sie im Gemeinderat oder den Ausschüssen einzubringen, statt sie nur am Stammtisch zu diskutieren, schloss Hipf seinen Part und Stephanie Aicher unterstrich den Appell mit einem lustigen Gedicht an mehr Vertrauen zueinander.
Der Beginn nach der musikalisch umrahmten Pause gehörte Bürgermeister Justus Pfeifer, der sich in Reimform erneut um das Amt bemüht. „Bei uns im Ort liegt noch vieles im Argen, deswegen würd ich mich gern weiter für euch plagen. Ruhpolding geht voran - ned perfekt - aber gscheit, mit Mut mit Herzblut und klarer Ehrlichkeit. Ich habs bewiesen - auf mich kann man bauen, drum werb ich bei euch um weiteres Vertrauen“, hoffte auch der Bürgermeister auf Unterstützung und gab einen kompakten Rückblick auf „Sechs Jahre harte Arbeit“. Nur Anpassung sichere im kommunalen Alltag das Überleben und sei einer der Knackpunkte der gemeindlichen Arbeit wusste Pfeifer und betonte: “Gemeinderat und Verwaltung haben einen klaren Plan, aber es hängt immer alles am finanziellen Rahmen“. Der angeblich fehlenden Transparenz und Offenheit im Rathaus begegnete er mit dem Hinweis „Transparenz ja - aber auch die Privatsphäre schützen und akzeptieren“. Er bat um Unterstützung bei den Wahlen um weiterhin mit Enthusiasmus für Ruhpolding arbeiten zu dürfen.
Hermann Hipf ging dann auf einen Brief des Feuerwehrkommandanten ein, der daran erinnerte, trotz der viel diskutierten Themen die „Pflichtaufgabe“ Feuerwehr nicht zu vergessen. Dazu gab es ein klares Statement und ein klares Bekenntnis zur „Pflichtaufgabe Feuerwehr“. Applaus aus allen Reihen unterstützte den Appell und den Inhalt des Gedichtes „I Ruabading“ in dem sich der Ort Ruhpolding zu den aktuellen Themen äußerte und für den 8. März einen demokratischen Entscheid und eine respektvolle Zusammenarbeit im neuen Gremium erhoffte. Dem schloss sich auch Thomas Ringsgwandl mit Gstanzln zu aktuellen Themen an, bevor Hipf die Kandidaten zur Vorstellung aufrief, die sich passend zum Abend, dann zum Thema „Was ich nicht kann?“ äußerten.
Gemeinderatskandidat Markus Hoffmann (FW) nutzte die abschließende Fragerunde zu einem Dank an Gitti Linsmeier für die Übernahme der Leitung des Jugendtreff und wollte sich nach dem „netten Schlagabtausch“ dem Aufruf zu Besonnenheit und gegenseitigem Respekt gerne anschließen. 2. Bürgermeister Ludwig Böddecker dankte zum Schluss den Kandidaten der VRB für die faire Wahlwerbung und den verantwortlichen Protagonisten für den „schönen, und lustigen politischen Ascherdonnerstag“, der bei flotten Melodien der beiden Musikanten gemütlich ausklang.
„Jedes Ding hat drei Seiten - eine positive, eine negative und eine komische“, zitierte Hermann Hipf den bekannten Komiker Karl Valentin und versprach als Moderator der Veranstaltung: „Wir wollen heute nicht kämpfen und uns mit fremden Federn schmücken - wir möchten uns heute politisch, humoristisch und musikalisch vorstellen. Seit Wochen höre man sehr oft Halbwahrheiten, Viertelwahrheiten, Achtelwahrheiten und Unwahrheiten über die Arbeit des Gemeinderates zu bekannten Themen wie Kurhaus, Veranstaltungssaal, Schwimmbad, Pfarrzentrum oder Vereinsarbeit, musste Hipf feststellen und fragte sich: „Warum schaffen wir es nicht, die Informationen so zum Bürger zu bringen, dass er etwas damit anfangen kann? Wenn wir es oft schon nicht schaffen, dass alle Gemeinderäte mit der gleichen Information den Sitzungssaal verlassen. Gemeinderatsarbeit sei immer „Gemeinschaftsarbeit“ betonte er und erinnerte daran, dass zur Demokratie auch die Akzeptierung von Mehrheitsbeschlüssen und die Anerkennung anderer Meinungen gehöre. Mit humorvollen Spitzen an die Urheber streifte er dabei emotionsgeladene Themen wie Bürgermeister-Dienstwagen, Biathlon und Championspark. Es gäbe viele gute Ideen, doch wäre es oft sinnvoller sie im Gemeinderat oder den Ausschüssen einzubringen, statt sie nur am Stammtisch zu diskutieren, schloss Hipf seinen Part und Stephanie Aicher unterstrich den Appell mit einem lustigen Gedicht an mehr Vertrauen zueinander.
Der Beginn nach der musikalisch umrahmten Pause gehörte Bürgermeister Justus Pfeifer, der sich in Reimform erneut um das Amt bemüht. „Bei uns im Ort liegt noch vieles im Argen, deswegen würd ich mich gern weiter für euch plagen. Ruhpolding geht voran - ned perfekt - aber gscheit, mit Mut mit Herzblut und klarer Ehrlichkeit. Ich habs bewiesen - auf mich kann man bauen, drum werb ich bei euch um weiteres Vertrauen“, hoffte auch der Bürgermeister auf Unterstützung und gab einen kompakten Rückblick auf „Sechs Jahre harte Arbeit“. Nur Anpassung sichere im kommunalen Alltag das Überleben und sei einer der Knackpunkte der gemeindlichen Arbeit wusste Pfeifer und betonte: “Gemeinderat und Verwaltung haben einen klaren Plan, aber es hängt immer alles am finanziellen Rahmen“. Der angeblich fehlenden Transparenz und Offenheit im Rathaus begegnete er mit dem Hinweis „Transparenz ja - aber auch die Privatsphäre schützen und akzeptieren“. Er bat um Unterstützung bei den Wahlen um weiterhin mit Enthusiasmus für Ruhpolding arbeiten zu dürfen.
Hermann Hipf ging dann auf einen Brief des Feuerwehrkommandanten ein, der daran erinnerte, trotz der viel diskutierten Themen die „Pflichtaufgabe“ Feuerwehr nicht zu vergessen. Dazu gab es ein klares Statement und ein klares Bekenntnis zur „Pflichtaufgabe Feuerwehr“. Applaus aus allen Reihen unterstützte den Appell und den Inhalt des Gedichtes „I Ruabading“ in dem sich der Ort Ruhpolding zu den aktuellen Themen äußerte und für den 8. März einen demokratischen Entscheid und eine respektvolle Zusammenarbeit im neuen Gremium erhoffte. Dem schloss sich auch Thomas Ringsgwandl mit Gstanzln zu aktuellen Themen an, bevor Hipf die Kandidaten zur Vorstellung aufrief, die sich passend zum Abend, dann zum Thema „Was ich nicht kann?“ äußerten.
Gemeinderatskandidat Markus Hoffmann (FW) nutzte die abschließende Fragerunde zu einem Dank an Gitti Linsmeier für die Übernahme der Leitung des Jugendtreff und wollte sich nach dem „netten Schlagabtausch“ dem Aufruf zu Besonnenheit und gegenseitigem Respekt gerne anschließen. 2. Bürgermeister Ludwig Böddecker dankte zum Schluss den Kandidaten der VRB für die faire Wahlwerbung und den verantwortlichen Protagonisten für den „schönen, und lustigen politischen Ascherdonnerstag“, der bei flotten Melodien der beiden Musikanten gemütlich ausklang.


