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Zusammenfassung

neue Informationen zur Chiemgau Arena

Energie aus und für Ruhpolding

Bericht

Am 19. Juli begrüßte der 1. Vorsitzende der VRB, Henning Wolf trotz des hochsommerlichen Abends zahlreiche Mitglieder und Neugierige. Auf dem Themenblock standen neue Informationen zu Chiemgau Arena und als Hauptpunkt: Energie aus Ruhpolding für Ruhpolding mit dem Theneo-Geschäftsführer Oliver Huber als Gastredner.

Von der Chiemgau-Arena, die ja seit 1.Mai als Eigenbetrieb fungiert und innerhalb der nächsten Jahre komplett auf eigenen Beinen steht, gibt es einige Neuigkeiten. Natürlich musste erst einmal die Personalsituation auf die neue Situation angepasst werden, da ja ab sofort Aufgaben die sonst die Tourist Info bzw. RTG und die Gemeinde übernommen haben nun Inhouse durchgeführt werden.

Als ganz wichtigen Punkt konnte die Vermarktungsagentur tri:cepsfür die CAR gewonnen werden. tri:ceps. vermarktet unter anderem Biathlon auf Schalke, die BOB-WM in Winterberg, die Damenskisprung Weltcups in Deutschland, hat als Athleten-Management Laura Dahlmeier, Magdalena Neuner, Lena Schöneborn (u.a. Olympiasiegerin Moderner Fünfkampf), Fußballerin Inka Grings u.v.a. unter Vertrag, hat Kooperationen mit dem DSV und dem Snowboard Verband Deutschland.

Werbeflächen sollen ganzjährig vermarktet werden, Stadionführungen mit komplett neuen Wegführungen, beschilderter „Highlights“, mehrsprachig, zu festen Terminen mit Voranmeldemöglichkeiten buchbar, Segway-Touren und natürlich Biathlon-Schießen mit Fritz Fischer erschlossen und gewinnbringend vermarket werden – es tut sich also dort einiges, es kann aber auch nicht von heute auf gleich gezaubert werden.

Sehr erfreut waren alle Anwesenden, als bekannt wurde, dass die Vorverkaufszahlen gegenüber dem sehr positiven letzten Weltcup noch einmal deutlich zulegen konnten und die attraktivsten Plätze bereits jetzt ausverkauft sind!

Dann berichtete Hermann Hipf über den Stand der Untersuchungen Hackschnitzelheizwerk in Ruhpolding und Oliver Huber, Geschäftsführer der Ruhpoldinger Firma Theneo über ein mögliches Zukunft-Szenario unserer Fernwärme.

Zu unserem Heizkraftwerk ist zu berichten, dass die Versorgungsleitungen, entgegen den Vermutungen nach den ersten Analysen von Daten des bisherigen Betreibers MVV völlig in Ordnung sind, jedoch die interne Technik des Heizhauses mit dem Heizkessel veraltet und z.T. auch erheblich verschlissen ist.

Jetzt kommen die Erfahrungswerte und Informationen von Oliver Huber hinzu.

Das bisherige Heizwerk mit Fernwärmenetz ist durch die Großabnehmer Vita Alpina, Freibad, Eishalle, Turnhalle, Grund-und Hauptschule, Kurhaus, Rathaus und einige private Großabnehmer weitgehend ausgelastet und hat kaum noch Spielraum für weitere Anschlüsse.

Das alte Hackschnitzelheizwerk kann nur Wärme produzieren, die weitgehend CO2-neutral ist, wenn nur, wie in Reit im Winkl seit Jahren praktiziert, ausschließlich Holz aus der nahen Umgebung angekauft wird. In der wärmeren Jahreszeit und besonders in den heißen Sommermonaten fährt diese Anlage nur im Schwachlastbetrieb und damit ineffizient, während Sie in der kalten Jahreszeit mit einer hohen bis maximalen Leistung läuft. Bei Spitzenauslastung und/oder an besonders kalten Tagen benötigt sie auch Unterstützung seitens des vorhandenen Ölkessels.

Hier kommt der Ansatz von Oliver Berghamer als Sachverständiger für Fernwärme und Oliver Huber/ Theneo ins Spiel.

Sie schlagen vor, die neue Energiezentrale für die Fernwärmeversorgung Ruhpolding mit einem Blockheiz-kraftwerk (BHKW) auszustatten. Ein BHKW kann gleichzeitig Wärme und Strom produzieren. Das angedachte BHKW sollte möglichst in der Nähe des Vita Alpina stehen und in direkter Nähe zum größten Wärmeabnehmer in das Fernwärmenetz einspeisen. Damit kann der erste Trassenabschnitt vom Heizwerk zum Vita-Alpina entlastet werden.

Das BHKW würde mit Erdgas betrieben werden. Die Gasversorgung steht bereits in Inzell und in Siegsdorf. Ruhpolding könnte in den nächsten 2 Jahren auch angeschlossen werden. Moderne BHKW arbeiten mittlerweile mit einem elektrischen Wirkungsgrad von > 40 % und einem Gesamtwirkungsgrad von > 90%. Das BHKW könnte das Vita Alpina, das Freibad, die Schule und Turnhalle nicht nur mit Warmwasser, sondern auch mit Strom versorgen. Im Sommerbetrieb kann das BHKW hocheffizient die komplette Wärmeversorgung des bestehenden Fernwärmenetzes garantieren und produziert dabei zusätzlich noch eigenen Strom. Ab der kühleren Periode könnte dann ein modernisiertes, auf den neuesten Stand gebrachtes Hackschnitzelheizwerk mit Erdgas-Spitzenlastkessel hinzugeschaltet werden. Mit einem einfachen Kniff hätten wir die Kapazitäten fast verdoppelt und könnten Hotels und andere Wärmeabnehmer im Ortszentrum neu an das bestehende Netz anschließen.

Und um nicht wieder an einen Betreiber zu geraten, der die Anlage der Gemeinde anpachtet und nach eigenen Vorgaben betreibt und instandhält, wäre es ratsam, diese Versorgung in die eigenen Hände zu nehmen. Dies wäre durch eine Mischung von Eigenbetrieb mit Beteiligung der Ruhpoldinger Bürger oder Firmen zu erreichen.

Auch wenn das Thema Gas bei einigen auf Vorbehalte stößt (wie Heizöl ebenfalls), dürfen wir nicht vergessen, auch Waging a. See oder Reit i. Winkl müssen immer noch zur Sicherheit auf das Heizöl zurückgreifen. Erdgas ist die umweltfreundlichere, deutlich CO2-reduzierte, saubere, effektivere Variante – auch was die gemeinsame Strom/Wärmeproduktion betrifft. Zudem muss zukünftig verstärkt regenerativer Strom aus PV-und Windanlagen gespeichert werden. Mit inzwischen stark verbesserten Wirkungsgraden (ca. 70 %) kann dieser Strom aus erneuerbaren Energien mit der "Power-to-Gas" Methode in Methan (Hauptbestandteil von Erdgas) umgewandelt und in die vorhandenen Erdgas-Leitungs-und Speicher-Infrastruktur eingespeist und gespeichert werden. Damit wird Erdgas zukünftig mehr und mehr regenerative Anteile enthalten und einen Primärenergiefaktor von deutlich unter 1,0 aufweisen (heute 1,1).

Anbei 2 interessante Links:

http://www.et-energie-online.de/Zukunftsfragen/tabid/63/NewsId/204/PowertoGas--Speicheroption-fur-die-Zukunft.aspx

http://www.powertogas.info/fileadmin/content/Downloads_PtG_neu/Fachbroschuere_Power_to_Gas_Integration.pdf

Schließlich hatten wir auch einmal eine eigene Stromversorgung und legten Gott sei Dank unser gesamtes Stromnetz unter die Erde und erfreuen uns und unsere Gäste seitdem mit einem strommastfreien Ortsbild.

Ruhpolding hat jetzt ein sehr sehr kleines, enges Zeitfenster um aus der Vergangenheit zu lernen, die früher gut funktionierende Gemeinschaftsverantwortung im Ort wieder in die eigenen Hände zu bekommen und die Zukunft der Ruhpoldinger Energieversorgung selbst zu bestimmen.

Die Bürger und die Verwaltung der Gemeinde könnten und sollten sich jetzt zusammensetzen , denn in einem Jahr ist dieser Zug wieder für 15-20 Jahre abgefahren.

Die einheilige Meinung dieses VRB-Monatsabends war, dass schnellstens eine Arbeitsgruppe aus Gemeinderat, Fachleuten und Beratern zusammengestellt werden sollte (ähnlich wie der Werkausschuss Chiemgau-Arena), der die nächsten Schritte zielführend und im Detail auf den Weg und in die Öffentlichkeit bringt.

Dass der Gesprächsbedarf nach diesen eindringlichen Worten sehr groß war ist verständlich und am liebsten hätten die Anwesenden sich gleich aufgemacht und die nächsten Schritte getan.  Es ist jetzt wichtig, sprichwörtlich alle Parteien ins selbe Boot zu holen, denn hier geht es um die Weichenstellung für unsere Heimat.

Gegen 22:30 beendete Henning Wolf die sicher interessanteste VRB-Monatsversammlung seit Monaten.

 

Henning Wolf

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